Stageticker

Spielplankalender

30 Tage Vorschau Login Registrieren
Zugangsstatus

Gastansicht: Sichtbar sind Veranstaltungen der nächsten 30 Tage.

254
Alle verfügbare Veranstaltungen
202
Treffer in der aktuellen Auswahl
5
Aktuell online verfügbare Theater
Monat
Jahr
April 2026
Tag
1 2 3 4 5 6
Filter
Zurücksetzen
23
Donnerstag
April 2026
20:00 Uhr

Show Must Go On – A tribute to Freddie Mercury – Grenzlandtheater Aachen

Theater
Grenzlandtheater Aachen
Ort
Aachen · Deutschland
Spielort
100'5 Arena
Sparte
Schauspiel
Do 2 & freier Verkauf Adresse: Hubert-Wienen-Straße 8, 52070 Aachen
23
Donnerstag
April 2026
20:00 Uhr

The Butterfly Effect

Theater
Opernhaus Zürich
Ort
Zürich · Schweiz
Spielort
Hauptbühne Opernhaus
Sparte
Ballet
Choreografien von Cathy Marston, Lucas Valente und Ihsan Rustem | CHF
24
Freitag
April 2026
16:00 Uhr

Führung Bühnentechnik

Theater
Opernhaus Zürich
Ort
Zürich · Schweiz
Spielort
Treffpunkt Billettkasse
Sparte
Education
● zum letzten Mal
24
Freitag
April 2026
19:00 Uhr

Liederabend - »De l´amour à la folie«

Theater
Theater Aachen
Ort
Aachen · Deutschland
Spielort
Sparte
TERMINE
Wie aus Liebe Wahnsinn wird, davon erzählt der 2. LiederAbend dieser Spielzeit. Unter dem Titel »De l’amour à la folie« (»Von der Liebe zum Wahnsinn«) hat die Sopranistin Laia Vallés ein Programm mit Musik von Camille Saint-Saëns, Claude Debussy, Maurice Ravel und Francis Poulenc zusammengestellt, das die Liebe in all ihren Facetten und Stadien zeigt, vom aufregenden Glück des Verliebtseins über das ruhige Genießen des Augenblicks bis zur Trauer um eine vergangene Liebe. »De l’amour à la folie« spiegelt dabei den stilistischen Reichtum und die kompositorische Vielfalt im Frankreich des ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhunderts wider: zu Herzen gehende Romantik, verführerisch impressionistische Klänge sowie neoklassizistischer Sarkasmus.
24
Freitag
April 2026
19:00 Uhr

Malina

Theater
Theater Aachen
Ort
Aachen · Deutschland
Spielort
Theater Aachen
Sparte
De | En
De | En Oper von Karola Obermüller und Peter Gilbert Libretto von Tina Hartmann nach dem Roman »Malina« von Ingeborg Bachmann Uraufführung/Auftragswerk Deutsch mit deutschen und englischen Übertiteln Kaum eine Dichterin hat ihre Literatur so mit Musik, Oper und Film verwoben, kaum eine hellsichtiger mit dem Patriarchat abgerechnet. Zum 100. Geburtstag der österreichischen Schriftstellerin Ingeborg Bachmann entwickeln die Komponist:innen Karola Obermüller und Peter Gilbert gemeinsam mit Librettistin Tina Hartmann die erste musiktheatrale Adaption ihres Romans »Malina« und erforschen, wie eng die poetische Rede Bachmanns mit dem Singen verwoben ist. Wir begegnen darin einer namenlosen Ich-Erzählerin, die mit ihrem männlichen Alter-Ego Malina zusammenlebt, während sie mit Ivan ein scheinbares Glück erlebt, das von Anpassung und künstlerischem Verstummen geprägt ist. Von albtraumhaften Erinnerungen des im Vater verkörperten Patriarchats heimgesucht, verschwindet sie am Ende in einer Spalte in der Wand: »Es war Mord«. Aber was endet hier? Und wie lässt sich das Verstummen der weiblichen Stimme im Gesang überhöhen? Für das Theater Aachen komponiert, erlebt die Oper in der Regie von Franziska Angerer ihre Uraufführung im Rahmen der renommierten Schwetzinger SWR Festspiele, bevor die Aufführungsserie in Aachen fortgesetzt wird. Gefördert im Rahmen von Fonds Neues Musiktheater Premiere
24
Freitag
April 2026
19:00 Uhr

Simon Boccanegra

Theater
Wiener Staatsoper
Ort
Wien · Österreich
Spielort
Wiener Staatsoper
Sparte
Oper
Verdis Oper Simon Boccanegra: Melodramma in einem Prolog & drei Akten an der Wiener Staatsoper am Freitag, 24.04.2026. Jetzt Ticket sichern!
24
Freitag
April 2026
19:30 Uhr

Clara

Theater
Opernhaus Zürich
Ort
Zürich · Schweiz
Spielort
Hauptbühne Opernhaus
Sparte
Ballet
Ballett von Cathy Marston
24
Freitag
April 2026
19:30 Uhr

Der Hauptmann von Köpenick

Theater
Berliner Ensemble
Ort
Berlin · Deutschland
Spielort
Großes Haus
Sparte
Premiere
"Da is kein Glück bei, und is auch kein Unglück bei. Det is janz 'n sauberes glattes Unrecht is det! Et jibt mehr Unrecht auf de Welt, scheenes ausgewachsenes Unrecht. Nee, mir hamse zu lang gepufft, mir hamse nu wachjekriegt, da jibts keen Pennen mehr, ick will det nu janz jenau wissen!" Am 16. Oktober 1906 stürmt der Schuster Wilhelm Voigt das Rathaus von Köpenick – verkleidet als Hauptmann und mit zwei Trupps obrigkeitshöriger Soldaten im Gefolge. Ein spektakulärer Coup und eine der komischsten Geschichten der deutschen Geschichte, weil sie einer Gesellschaft im Uniform-Taumel den Spiegel vorhält. Widergänger hat der Hauptmann von Köpenick in Figuren wie Franz Biberkopf aus "Berlin Alexanderplatz" oder Beckmann aus "Draußen vor der Tür" gefunden, aber keiner dieser Außenseiter hat das Soldatische in seinem Land so gewieft transformiert. Kein Hauptmann ist er also, sondern ein Mensch, der in die Gesellschaft nicht hineinpasst und deshalb entweder vor verschlossenen Türen steht oder hinter verschlossene Türen gesperrt wird. Als Carl Zuckmayer den Stoff 1931 für die Bühne bearbeitete, ging er damit auch in Opposition zum nationalsozialistischen Regime, wofür ihm Joseph Goebbels in Aussicht stellte – gleich seiner Hauptfigur –, ein preußisches Zuchthaus von innen kennenzulernen. Max Hopp, selbst in Köpenick geboren, gestaltet eine szenische Lesung mit diesem berühmten Berlin-Stoff. Er liest und spielt den Schuster Voigt genauso wie den Uniformzuschneider Wabschke, Bürgermeister Obermüller, die Plörösenmieze und viele andere Figuren aus dieser wahren Köpenickiade, dem so genannten Eulenspiegel des wilhelminischen Militärstaats. Begleitet wird er von der Musikerin Doris Decker, die zusammen mit Marlon Mausbach die Bühnenmusik komponiert.
24
Freitag
April 2026
20:00 Uhr

Ein wenig Licht. Und diese Ruhe.

Theater
Berliner Ensemble
Ort
Berlin · Deutschland
Spielort
Neues Haus
Sparte
Premiere
"Am Abend vor meinem Einmarsch in die besetzten Gebiete sah ich im Fernsehen eine Ansprache von Regierung und Militärführung. Sie haben entschieden, dass wir noch mehr zum BIP beitragen, wenn wir nicht nur Saugroboter, sondern Marschflugkörper konsumieren, auf dem Schlachtfeld. Wo wir uns schlachten, für Land, Bodenschätze, Macht, Grenzen. Zeug." Sibylle Bergs neues Stück spielt in einer Zukunft, die sich beunruhigend wie unsere Gegenwart anfühlt. Als in Europa ein Krieg zwischen Liechtenstein und Luxemburg ausbricht und mobil gemacht wird, dämmert es auch einem zum Wehrdienst eingezogenen Ingenieur langsam: Vielleicht war die eigene Queerness nie in Einklang mit dem Job in der Rüstungsindustrie zu bringen. Irgendwo im Schutz vor den nächsten Detonationen beginnt er zu forschen: nach der Textur des Denkens, die unsere Welt sein soll. Sibylle Bergs Text ist ein zarter Monolog über die Verzweiflung an unserer Gegenwart – einer Gegenwart, deren Diskurse wie ein Motor im Leerlauf unendlich vor sich hin rotieren – und über die Angst vor den wiederkehrenden Militarisierungstendenzen in unserer Gesellschaft. Inspiriert von der Fotografie "Fieldwork" des kanadischen Künstlers Jeff Wall nimmt Sibylle Berg an der Abbruchkante unserer Epoche Platz. Mit Musik. Und ein bisschen Stille. Mit "Ein wenig Licht. Und diese Ruhe." wird nach "RCE" und "Es kann doch nur noch besser werden" bereits der dritte Text von Sibylle Berg am Berliner Ensemble aufgeführt. Der junge Regisseur Dennis Nolden – bis zur Spielzeit 2024/25 Regieassistent am Berliner Ensemble – inszeniert Sibylle Bergs Monolog als Solo mit Gabriel Schneider. Sibylle Bergs Stück spielt in einer Welt, die sich beunru­higend wie die unsere anfühlt. Ein Krieg bricht aus in Europa. In der bergschen Welt ist es ein Krieg zwischen Liechtenstein und Luxemburg ... Als dann mobil gemacht wird, dämmert es auch einem zum Wehrdienst eingezogenen nerdig herumboomernden Ingenieur: Vielleicht stand die eigene Queerness nie in Einklang mit dem Job in der Rüstungsin­ dustrie. Er, der an der Entwicklung autonomer Drohnen ­ beteiligt war, soll nun auf einmal selbst an die Front. Der Glaube an das eigene wertegeleitete Weltbild, die Liebe zur mathematischen Präzision in der Technologie, die Freiheit, die er zu finden hoffte, in der Mechanik, den Schaltkreisen, in der ­ Logik von Bits und Bytes, Ohm und Ampere – all das bleibt angesichts einer drohenden Realität im Morast des Schützengrabens stecken. Irgendwo im Schutz vor den nächsten Detonationen beginnt der Ingenieur zu forschen: nach der Textur des Denkens, die unsere Welt sein soll. Die Angst vor dem Krieg, aber auch: die existenzielle Einsamkeit eines ganz konkreten Menschen trifft auf leere Worte; der Wunsch nach Verbindung auf die Buzzwords einer Gegenwart, die kein Zuhause bieten. "Ein wenig Licht. Und diese Ruhe." spielt in einem Bunker, in einem Keller und auf einer Ausgrabungsstätte. Aber auch in einer Ausstellung. Einer Ausstellung des Innenraums unseres Denken
24
Freitag
April 2026
20:00 Uhr

Show Must Go On – A tribute to Freddie Mercury – Grenzlandtheater Aachen

Theater
Grenzlandtheater Aachen
Ort
Aachen · Deutschland
Spielort
100'5 Arena
Sparte
Schauspiel
Fr 2 & freier Verkauf Adresse: Hubert-Wienen-Straße 8, 52070 Aachen
24
Freitag
April 2026
20:15 Uhr

Das Archiv der Träume

Theater
Berliner Ensemble
Ort
Berlin · Deutschland
Spielort
Werkraum
Sparte
Premiere
Welche Erzählungen landen im Archiv, welche vergessen wir lieber? Wie umgehen mit den schmerzhaften Kapiteln der eigenen Lebensgeschichte? Mit den Episoden, die du lieber tief unten im Karton lässt, obwohl du ohne sie nicht wärst, wer du heute bist? In ihrem Memoir "Das Archiv der Träume" hat Carmen Maria Machado darauf eine Antwort gefunden: Sie erzählt von der Literaturstudentin Carmen, die sich die Deutungshoheit über ihre von Gewalt und Manipulation geprägte Beziehung zur charismatischen, unberechenbaren 'Frau im Traumhaus' zurückerobert. Spielerisch springt Machado zwischen den Genres, errichtet das Traumhaus ihrer Erinnerung immer wieder neu – als Liebesroman, Beichte, Spionagethriller oder Selbsthilfe-Ratgeber –, um es sogleich wieder einzureißen. Sie räumt auf mit dem Klischee von der lesbischen Liebesgeschichte als heiler Utopie: "Ich trage ins Archiv ein, dass häusliche Gewalt zwischen Partner*innen mit der gleichen Geschlechtsidentität möglich und nicht unüblich ist. Ich werfe den Stein meiner Geschichte in eine gewaltige Schlucht und ermittle das Ausmaß der Leere anhand des leisen Aufschlags." Autor:in Leo Lorena Wyss (u.a. Nestroy-Preis Bester Nachwuchs) hat Machados Text für das Berliner Ensemble dramatisiert. Jules Head aus Bristol begibt sich mit viel Lust am Ausprobieren auf die Suche nach einer Bühnensprache für die psychologischen Mechanismen traumatischer Erlebnisse. WORX – Internationales Regienachwuchsprogramm powered by Nikolaus und Martina Hensel Bitte beachten Sie: In dieser Inszenierung kommen Stroboskop-Effekte zum Einsatz. "Wer weiß von uns? Früher hätte das vieles bedeuten können. Wer weiß, dass wir zusammen sind? Wer weiß, dass wir uns lieben? Wer weiß, dass wir queer sind? Aber jetzt: Wer weiß, dass ich dich so anschreie?" Als Carmen Maria Machados "Das Archiv der Träume" 2019 in den USA erscheint, trifft es einen Nerv. Scheinbar nie zuvor wurde Gewalt in lesbischen Liebesbeziehungen so in einem literarischen Werk thematisiert – umfassend, schonungslos, formal ambitioniert. Machado bricht mit einem Tabu, das lange besagte: Die lesbische Community steht derart unter Beschuss von außen, dass innerhalb der Community das Bild der heilen Beziehungswelt aufrechterhalten werden muss. Wir können uns keine schlechte PR leisten. Machado wählt die Gattung des Memoir. Die Geschichte, die sie erzählt, ist ihr real passiert; ihre Protagonistin heißt ­ Carmen wie sie selbst. Carmen ist Anfang Zwanzig, studiert ­ Kreatives Schreiben in Iowa City und verliebt sich Hals über Kopf in eine andere junge Schriftstellerin, Machado nennt sie nur "die Frau aus dem Traumhaus". Das Hindernis, dass die Geliebte bereits vergeben ist, räumt diese schnell aus dem Weg. Sie schlägt eine Dreiecksbeziehung vor. Ihre Freundin, Val, sei dafür offen. Doch die polyamore Lovestory bekommt bald Risse und Carmen findet sich in einem Gefängnis aus psychischer und physischer Gewalt, Manipulation und Abhängigkeit wieder, aus dem sie erst Jahre später einen Aus
25
Samstag
April 2026
11:00 Uhr

Kammer­musik

Theater
Wiener Staatsoper
Ort
Wien · Österreich
Spielort
Wiener Staatsoper
Sparte
Oper
Konzert Kammer­musik: Konzert der Wiener Philharmoniker an der Wiener Staatsoper am Samstag, 25.04.2026. Jetzt Ticket sichern!
25
Samstag
April 2026
15:00 Uhr

Führung Opernhaus

Theater
Opernhaus Zürich
Ort
Zürich · Schweiz
Spielort
Opernhaus
Sparte
Education
25
Samstag
April 2026
16:15 Uhr

Guided Tour Opera House

Theater
Opernhaus Zürich
Ort
Zürich · Schweiz
Spielort
Opernhaus
Sparte
Opera
25
Samstag
April 2026
19:00 Uhr

Arabella

Theater
Opernhaus Zürich
Ort
Zürich · Schweiz
Spielort
Hauptbühne Opernhaus
Sparte
Opera
Oper von Richard Strauss
25
Samstag
April 2026
19:00 Uhr

Der fliegende Holländer

Theater
Wiener Staatsoper
Ort
Wien · Österreich
Spielort
Wiener Staatsoper
Sparte
Oper
Wagners Oper Der fliegende Holländer: Romantische Oper in drei Aufzügen an der Wiener Staatsoper am Samstag, 25.04.2026. Jetzt Ticket sichern!
25
Samstag
April 2026
19:00 Uhr

Malina

Theater
Theater Aachen
Ort
Aachen · Deutschland
Spielort
Theater Aachen
Sparte
De | En
De | En Oper von Karola Obermüller und Peter Gilbert Libretto von Tina Hartmann nach dem Roman »Malina« von Ingeborg Bachmann Uraufführung/Auftragswerk Deutsch mit deutschen und englischen Übertiteln Kaum eine Dichterin hat ihre Literatur so mit Musik, Oper und Film verwoben, kaum eine hellsichtiger mit dem Patriarchat abgerechnet. Zum 100. Geburtstag der österreichischen Schriftstellerin Ingeborg Bachmann entwickeln die Komponist:innen Karola Obermüller und Peter Gilbert gemeinsam mit Librettistin Tina Hartmann die erste musiktheatrale Adaption ihres Romans »Malina« und erforschen, wie eng die poetische Rede Bachmanns mit dem Singen verwoben ist. Wir begegnen darin einer namenlosen Ich-Erzählerin, die mit ihrem männlichen Alter-Ego Malina zusammenlebt, während sie mit Ivan ein scheinbares Glück erlebt, das von Anpassung und künstlerischem Verstummen geprägt ist. Von albtraumhaften Erinnerungen des im Vater verkörperten Patriarchats heimgesucht, verschwindet sie am Ende in einer Spalte in der Wand: »Es war Mord«. Aber was endet hier? Und wie lässt sich das Verstummen der weiblichen Stimme im Gesang überhöhen? Für das Theater Aachen komponiert, erlebt die Oper in der Regie von Franziska Angerer ihre Uraufführung im Rahmen der renommierten Schwetzinger SWR Festspiele, bevor die Aufführungsserie in Aachen fortgesetzt wird. Gefördert im Rahmen von Fonds Neues Musiktheater
25
Samstag
April 2026
19:30 Uhr

K.

Theater
Berliner Ensemble
Ort
Berlin · Deutschland
Spielort
Großes Haus
Sparte
Premiere
Sein ganzes Leben hat Franz Kafka mit der Frage gerungen, was sein Jüdischsein für ihn bedeutet. Aufgewachsen in einer assimilierten Familie verband er die sporadischen Synagogenbesuche eher mit Zwang. Die religiösen Regeln, ihre Auslegungen und Erzählungen befremdeten ihn mindestens genauso, wie sie ihn faszinierten. Kaum verwunderlich, dass es vielmehr die jüdische Kultur, die Kunst, genauer gesagt: das Theater in jiddischer Sprache war, welches Kafka den ersten Anstoß gab, sich dem Judentum zu nähern. Im Herbst 1911 besuchte Kafka regelmäßig die Aufführungen einer ostjüdischen Theatergruppe. Ihre tragikomische Erzählweise, die Vermischung von Gesang, Tanz, Drama und der selbst-verständliche Umgang mit dem Jiddischen beeinflusste nachweislich sein Schreiben. Vor diesem Hintergrund inszeniert Opernregisseur Barrie Kosky Kafkas berühmtesten Roman "Der Prozess" und weitere Texte als Auseinandersetzung mit Kafkas Judentum auf Deutsch, Jiddisch, Hebräisch, jeweils mit deutschen Untertiteln, und – natürlich – mit viel Musik! Für den schwerkranken Kafka selbst mündete diese stets auch schuld- und schambehaftete Auseinandersetzung erst durch die Begegnung mit Dora Diamant im letzten Jahr vor seinem Tod, wenn nicht in Erlösung, so doch zumindest in eine Art Trost. Koskys künstlerisches Schaffen durchzieht ein fortwährendes Interesse, dem Publikum Zugang zu unbekannteren Bereichen jüdischer Kultur zu eröffnen. In diesem Sinne setzt der ehemalige Intendant der Komischen Oper Berlin nach seiner erfolgreichen Inszenierung der "Dreigroschenoper" seine Zusammenarbeit mit dem Berliner Ensemble fort. Was reizt den Musiktheater-Regisseur Barrie Kosky an dem Sprachkünstler Franz Kafka? KOSKY Kafka begleitet mich schon mein ganzes Leben. Mit 13 Jahren öffnete mir Die Verwandlung eine neue Welt. In meinen ersten Inszenierungen in Australien spielten Themen und Textfragmente aus Kafkas künstlerischem Universum eine Rolle. Meine große Liebe zum jiddischen Theater und Vaudeville habe ich überhaupt erst durch Kafkas Begeisterung dafür entdeckt! Seine lebenslange, höchst ambivalente Auseinandersetzung mit dem Judentum, die ganzen unauflösbaren Widersprüche, in die er als assimilierter Jude und deutsch schreibender Autor in Prag verwickelt war, sein obsessives Beharren auf Einsamkeit einerseits, sein tiefer Wunsch nach Zugehörigkeit andererseits, seine nervöse, fast zwanghafte Suche nach Wahrheit, seine Widerständigkeit, seine Fantasie, seine Paranoia … Kafka rührt bei mir an etwas ganz Fundamentales, gleichzeitig zutiefst Persönliches. Während meiner Zeit am Schauspielhaus in Wien entstand eine Kafka-Trilogie und als wir 2021 hier am Berliner Ensemble nach der Dreigroschenoper über eine neue Inszenierung sprachen, sah ich die Gelegenheit, mich erneut mit Kafka zu beschäftigen und mit diesem fantastischen Ensemble, das auch fabelhaft singen und tanzen kann, ein neues Musikheaterstück rund um Kafka und Kafkas Prozess zu erfinden. Die meisten Lieder stammen aus dem jiddisc
25
Samstag
April 2026
20:00 Uhr

Die Affäre Rue de Lourcine – von Eugène Labiche – Grenzlandtheater Aachen

Theater
Grenzlandtheater Aachen
Ort
Aachen · Deutschland
Spielort
St. Michael-Gymnasium
Sparte
Schauspiel
Monschau Adresse: Walter-Scheibler-Str. 51, 52156 Monschau
25
Samstag
April 2026
20:00 Uhr

Einszweiundzwanzig vor dem Ende – Komödie von Matthieu Delaporte – Grenzlandtheater Aachen

Theater
Grenzlandtheater Aachen
Ort
Aachen · Deutschland
Spielort
Friedrich-Wilhelm-Platz 5, 52062 Aachen
Sparte
Schauspiel
Premiere Adresse: Einszweiundzwanzig vor dem Ende – Komödie von Matthieu Delaporte