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April 2026
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25
Samstag
April 2026
20:00 Uhr

Kinder der Sonne

Theater
Berliner Ensemble
Ort
Berlin · Deutschland
Spielort
Neues Haus
Sparte
Premiere
Maxim Gorki beschreibt 1905 in seinem Stück "Kinder der Sonne" eine Gruppe russischer Intellektueller, die sich vom Volk und vom konkreten Leben entfremdet haben. Während sich die Arbeiterklasse den Sturz des Zarenreichs wünscht, vertiefen sie sich in Bücher, Kunst und Liebesgeschichten. 120 Jahre später scheint die Situation eine andere: Ein großer Teil des intellektuellen Lebens bemüht sich um moralische Missstände und um unsere Zukunft. Forschende zu Klima, Migration und Wirtschaft kämpfen um Gehör, während – von oben nach unten – die Mittel gekürzt werden. Selbst wer zur Bildungsschicht gehört, kann sich Mieten in Innenstädten kaum mehr leisten. Welchen Wert hat Bildung also gegenwärtig in unserer Gesellschaft? Und welche Bedeutung hat sie für politische Prozesse? Oder hat das Akademische seinen Anspruch auf gesellschaftliche Teilhabe im Elfenbeinturm verspielt? Jakob Nolte treibt seine Klassiker-Kernsanierung in Richtung einer Schwarzen Komödie. Seine Figuren ringen sich durch eine Welt, die vom Verschwinden bedroht oder bereits unmerklich verschwunden ist. Mit nicht viel mehr bewaffnet als ihrem Wortschatz und ein wenig Würde. Regisseurin Laura Linnenbaum inszenierte zuletzt die Uraufführung von Tena Stivičićs "Die Verstreuten" am Berliner Ensemble. Ihre Arbeiten zeichnen sich durch atmosphärische Dichte und gesellschaftspolitisch relevante Fragen aus. "Kinder der Sonne" ist Linnenbaums zweite Zusammenarbeit mit dem Dramatiker und Romanautor Jakob Nolte, der zuletzt mit dem Noir-Krimi "Die Frau mit den vier Armen" das Genre des Regionalkrimis aufmischte. Ein Haus mit offenem Gartentor, wahrscheinlich am Stadtrand Berlins. Ein Haus, dem über lange Zeit ein intellektueller Geist innewohnte, der spürbar am Verschwinden ist. Seit Generationen lebt hier Familie Fürst, andere kommen und gehen. Seine Bewohner:innen: Paul Fürst, lehrender Literaturwissenschaftler, dessen Erkenntnisse über die Menschheit zunehmend ungehört verhallen. Jelena, seine Ehefrau, arbeitslose Geisteswissenschaftlerin, die sich in der Hoffnung, gesehen zu werden, von einem Künstler in ausufernden Sessions portraitieren lässt. Ihre Schwägerin Lisa, die einen großen unverwundenen Verlust erlitten hat und nur noch auflebt, wenn der Tierarzt zu Besuch kommt. Und das eigentlich längst überflüssige Kindermädchen Antonia Markova, die das Haus aus rätselhaften Gründen nicht verlassen will. Die zum Kreis dazugehörigen sind zum Osterbrunch geladen, der Handwerker hingegen muss kommen, um den Ventilator für die hitzig über unsere Zukunft diskutierende Gesellschaft wieder zum Rotieren zu bringen. Denn es herrscht enorme Hitze, man hört gar von nahenden Bränden – und klammert sich umso fester ans Crémantglas. Die dringendsten Fragen scheinen: Wer bringt Eiswürfel zur Abkühlung? Und ist der Handwerker womöglich rechtsextrem? Für eine überraschende Veränderung der vor sich hin wabernden Verhältnisse sorgt schließlich die Macht des Kapitals. Jakob Nolte holt Maxim Gorkis "Kinder der Sonne"
25
Samstag
April 2026
20:00 Uhr

Show Must Go On – A tribute to Freddie Mercury – Grenzlandtheater Aachen

Theater
Grenzlandtheater Aachen
Ort
Aachen · Deutschland
Spielort
100'5 Arena
Sparte
Schauspiel
Sa 3 & freier Verkauf Adresse: Hubert-Wienen-Straße 8, 52070 Aachen
25
Samstag
April 2026
20:00 Uhr

Unser Deutschlandmärchen

Theater
Theater Aachen
Ort
Aachen · Deutschland
Spielort
Kammer
Sparte
De | En
De | En nach dem Roman von Dinçer Güçyeter »Ist das hier meine Heimat, meine Erde, mein Ort? Soll ich hier die Lücke einer Leere füllen?« In Dinçer Güçyeters Roman »Unser Deutschlandmärchen« sprechen zwei Generationen von Frauen – Mutter und Großmutter – und es spricht der Sohn von Fatma, die 1965 als Frau eines türkischen Gastarbeiters nach Nettetal kommt. In kräftigen Bildern, Lyrik, Monologen, Dialogen, Gebeten und Träumen erzählt der Roman von harter Arbeit und großer Kraft, von alten Rollenbildern und dem Aufbruch ins Neue, von Entwurzelung und Sehnsucht. Er ist eine Hommage an die Frauen und erzählt ein Stück deutscher Geschichte in einer neuen, sinnlichen und humorvollen Sprache. Güçyeters Debütroman, der im Verlag »mikrotext« erschienen ist, wurde 2023 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. Regisseurin Antigone Akgün, die in Aachen bereits mit ihrer Inszenierung von »Der Garten der Lüste« begeisterte, bearbeitet den Roman für die Bühne der Kammer. Wir freuen uns sehr, dass unsere Produktion zum renommierten »Radikal jung Festival« ans Münchner Volkstheater eingeladen wurde. Im Rahmen des Festivals wurde sie dort am 27.04. und 28.04. je zweimal gezeigt. #pressestimmen: »Ohnehin ist bemerkenswert, wie allen Schauspielern hier die Gratwanderung gelingt: die Figuren menschlich zu zeigen und sie zugleich komödiantisch zuzuspitzen. Lächerlich gemacht wird hier niemand.« nachtkritik »Die Regisseurin Antigone Akgün hat einen liebevollen Abend inszeniert, der gerade deshalb so gut funktioniert, weil er nicht offensiv anklagt, sondern eine Melancholie unter die Heiterkeit legt, die für sich spricht. Er funktioniert auf sehr vielen Ebenen: als Hommage an die überarbeiteten Frauen, als Spiegel eines paternalistischen Gastlandes, als historische Nachhilfestunde und als Ermächtigungserzählung – aber eben auch als glänzend gespielter, spritziger und tief berührender Abend. Möge er lange auf dem Spielplan stehen.« nachtkritik »›Unser Deutschlandmärchen‹ nimmt uns alle in die Verantwortung, zeigt uns, was schief gehen kann, wenn Menschen zusammenkommen. Es ist eine echte Geschichte, der wir gerne zuhören, und der wir zuhören sollten.« Junge Bühne »Yaprak gelingt es beeindruckend, die emotionale Palette zwischen geradezu aufopferungsvoller Liebe zur Mutter und den eigenen Bedürfnissen und Träumen breit auszuleuchten.« Aachener Zeitung »Das multikulturelle Team hat die Klischeefallen umschifft, was nicht zuletzt an der großartigen Darstellung von Shehab Fatoum als liebevoller Taugenichts Yilmaz liegt. Auch Petya Alabozova besticht mit ihrem ausdifferenzierten Spiel als Hanife und in weiteren Rollen. Bettina Scheuritzel spielt überzeugend die Übermutter Fatma.« mit Nachgespräch
26
Sonntag
April 2026
10:00 Uhr

Führung Opernhaus

Theater
Opernhaus Zürich
Ort
Zürich · Schweiz
Spielort
Opernhaus
Sparte
Education
26
Sonntag
April 2026
11:00 Uhr

Akzent Barock!: »Récréation de Musique« - im Rahmen des Festivals für Alte Musik »Fonte Vivace«

Theater
Theater Aachen
Ort
Aachen · Deutschland
Spielort
Kammer
Sparte
Programm:
Um 1736 komponierte Jean-Marie Leclair eine Suite für zwei Violinen und Bass in D-Dur mit dem Titel »Récréation de Musique«. Diese abwechslungsreiche Suite gibt dem Konzert des »Little Consort«, dem auf historischen Instrumenten musizierenden Kammerensemble des Sinfonieorchester Aachen, seinen Namen. Der heimliche Star des Programms aber ist die Viola d’amore. Ihre besondere Eignung für das Akkord- und Arpeggio-Spiel und ihren außergewöhnlichen Tonumfang bringt Antonio Vivaldi in seinem Konzert RV 392 zur vollen Geltung. Programm: Jean-Marie Leclair: »Première récréation de musique« op. 6 D-Dur (1736) Ouverture, Gracieusement, Forlanne, Menuet I & II, Gavotte, Passepied I & II, Sarabande, Chaconne Joanna Huszcza, Ulrike Fröhlich - Violine Martin Hoffmann - Viola Stéphane Egeling - Blockflöte Romano Giefer - Cembalo Georg Friedrich Händel: Sonate d-moll, op. 1 Nr. 2 HWV 360 (1712) Larghetto, Andante, Adagio, Presto Stéphane Egeling - Oboe da Caccia Romano Giefer - Cembalo Antonio Vivaldi: Konzert für Oboe, Violine und Streicher B-Dur RV 548 (1720) Joanna Huszcza - Violine Stéphane Egeling - Oboe The Little Consort des Sinfonieorchester Aachen - Pause - Joanna Huszcza: Prélude und Improvisation für Viola d’amore und Oboe da Caccia Matthew Locke: »The Little Consort«. Suite Nr. 1 g-Moll (1656) Pavan, Ayre, Corant, Saraband Martin Hoffmann - Viola d’amore Stéphane Egeling - Oboe da Caccia Romano Giefer - Cembalo Antonio Vivaldi: Konzert für Viola d'amore, Streicher und Basso continuo D-Dur RV 392 Allegro, Largo, Allegro Joanna Huszcza - Viola d’amore The Little Consort des Sinfonieorchester Aachen /// Viola d'amore: Joanna Huszcza Oboe da Caccia: Stéphane Egeling The Little Consort des Sinfonieorchester Aachen: Violine: Joanna Huszcza, Stephanie Albers und Ulrike Fröhlich Viola d’amore und Viola: Martin Hoffmann Blockflöte, Oboe und Oboe da Caccia: Stéphane Egeling Fagott: Amber Mallee Cembalo: Romano Giefer Dieses Barockkonzert findet im Rahmen des Festivals »Fonte Vivace« statt (www.fonte-vivace.de) und gehört zu unserem Projekt AKZENT Barock! gefördert durch »Neue Wege«, das Förderprogramm des NRW KULTURsekretariats.
26
Sonntag
April 2026
11:15 Uhr

Führung Opernhaus

Theater
Opernhaus Zürich
Ort
Zürich · Schweiz
Spielort
Opernhaus
Sparte
Education
● Premiere
26
Sonntag
April 2026
13:30 Uhr

Giselle

Theater
Wiener Staatsoper
Ort
Wien · Österreich
Spielort
Wiener Staatsoper
Sparte
Oper
Tschernischovas Ballett Giselle: an der Wiener Staatsoper am Sonntag, 26.04.2026. Jetzt Ticket sichern!
26
Sonntag
April 2026
17:00 Uhr

2044. Chronik der Zukunft

Theater
Theater Aachen
Ort
Aachen · Deutschland
Spielort
Kammer
Sparte
De | En
26
Sonntag
April 2026
18:00 Uhr

Der Hauptmann von Köpenick

Theater
Berliner Ensemble
Ort
Berlin · Deutschland
Spielort
Großes Haus
Sparte
Premiere
"Da is kein Glück bei, und is auch kein Unglück bei. Det is janz 'n sauberes glattes Unrecht is det! Et jibt mehr Unrecht auf de Welt, scheenes ausgewachsenes Unrecht. Nee, mir hamse zu lang gepufft, mir hamse nu wachjekriegt, da jibts keen Pennen mehr, ick will det nu janz jenau wissen!" Am 16. Oktober 1906 stürmt der Schuster Wilhelm Voigt das Rathaus von Köpenick – verkleidet als Hauptmann und mit zwei Trupps obrigkeitshöriger Soldaten im Gefolge. Ein spektakulärer Coup und eine der komischsten Geschichten der deutschen Geschichte, weil sie einer Gesellschaft im Uniform-Taumel den Spiegel vorhält. Widergänger hat der Hauptmann von Köpenick in Figuren wie Franz Biberkopf aus "Berlin Alexanderplatz" oder Beckmann aus "Draußen vor der Tür" gefunden, aber keiner dieser Außenseiter hat das Soldatische in seinem Land so gewieft transformiert. Kein Hauptmann ist er also, sondern ein Mensch, der in die Gesellschaft nicht hineinpasst und deshalb entweder vor verschlossenen Türen steht oder hinter verschlossene Türen gesperrt wird. Als Carl Zuckmayer den Stoff 1931 für die Bühne bearbeitete, ging er damit auch in Opposition zum nationalsozialistischen Regime, wofür ihm Joseph Goebbels in Aussicht stellte – gleich seiner Hauptfigur –, ein preußisches Zuchthaus von innen kennenzulernen. Max Hopp, selbst in Köpenick geboren, gestaltet eine szenische Lesung mit diesem berühmten Berlin-Stoff. Er liest und spielt den Schuster Voigt genauso wie den Uniformzuschneider Wabschke, Bürgermeister Obermüller, die Plörösenmieze und viele andere Figuren aus dieser wahren Köpenickiade, dem so genannten Eulenspiegel des wilhelminischen Militärstaats. Begleitet wird er von der Musikerin Doris Decker, die zusammen mit Marlon Mausbach die Bühnenmusik komponiert.
26
Sonntag
April 2026
18:00 Uhr

Einszweiundzwanzig vor dem Ende – Komödie von Matthieu Delaporte – Grenzlandtheater Aachen

Theater
Grenzlandtheater Aachen
Ort
Aachen · Deutschland
Spielort
Friedrich-Wilhelm-Platz 5, 52062 Aachen
Sparte
Schauspiel
We 5 & freier Verkauf Adresse: Einszweiundzwanzig vor dem Ende – Komödie von Matthieu Delaporte
26
Sonntag
April 2026
18:00 Uhr

La clemenza di Tito

Theater
Opernhaus Zürich
Ort
Zürich · Schweiz
Spielort
Hauptbühne Opernhaus
Sparte
Opera
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
26
Sonntag
April 2026
18:00 Uhr

Show Must Go On – A tribute to Freddie Mercury – Grenzlandtheater Aachen

Theater
Grenzlandtheater Aachen
Ort
Aachen · Deutschland
Spielort
100'5 Arena
Sparte
Schauspiel
So 3 & freier Verkauf Adresse: Hubert-Wienen-Straße 8, 52070 Aachen
26
Sonntag
April 2026
19:00 Uhr

Kinder der Sonne

Theater
Berliner Ensemble
Ort
Berlin · Deutschland
Spielort
Neues Haus
Sparte
Premiere
Maxim Gorki beschreibt 1905 in seinem Stück "Kinder der Sonne" eine Gruppe russischer Intellektueller, die sich vom Volk und vom konkreten Leben entfremdet haben. Während sich die Arbeiterklasse den Sturz des Zarenreichs wünscht, vertiefen sie sich in Bücher, Kunst und Liebesgeschichten. 120 Jahre später scheint die Situation eine andere: Ein großer Teil des intellektuellen Lebens bemüht sich um moralische Missstände und um unsere Zukunft. Forschende zu Klima, Migration und Wirtschaft kämpfen um Gehör, während – von oben nach unten – die Mittel gekürzt werden. Selbst wer zur Bildungsschicht gehört, kann sich Mieten in Innenstädten kaum mehr leisten. Welchen Wert hat Bildung also gegenwärtig in unserer Gesellschaft? Und welche Bedeutung hat sie für politische Prozesse? Oder hat das Akademische seinen Anspruch auf gesellschaftliche Teilhabe im Elfenbeinturm verspielt? Jakob Nolte treibt seine Klassiker-Kernsanierung in Richtung einer Schwarzen Komödie. Seine Figuren ringen sich durch eine Welt, die vom Verschwinden bedroht oder bereits unmerklich verschwunden ist. Mit nicht viel mehr bewaffnet als ihrem Wortschatz und ein wenig Würde. Regisseurin Laura Linnenbaum inszenierte zuletzt die Uraufführung von Tena Stivičićs "Die Verstreuten" am Berliner Ensemble. Ihre Arbeiten zeichnen sich durch atmosphärische Dichte und gesellschaftspolitisch relevante Fragen aus. "Kinder der Sonne" ist Linnenbaums zweite Zusammenarbeit mit dem Dramatiker und Romanautor Jakob Nolte, der zuletzt mit dem Noir-Krimi "Die Frau mit den vier Armen" das Genre des Regionalkrimis aufmischte. Ein Haus mit offenem Gartentor, wahrscheinlich am Stadtrand Berlins. Ein Haus, dem über lange Zeit ein intellektueller Geist innewohnte, der spürbar am Verschwinden ist. Seit Generationen lebt hier Familie Fürst, andere kommen und gehen. Seine Bewohner:innen: Paul Fürst, lehrender Literaturwissenschaftler, dessen Erkenntnisse über die Menschheit zunehmend ungehört verhallen. Jelena, seine Ehefrau, arbeitslose Geisteswissenschaftlerin, die sich in der Hoffnung, gesehen zu werden, von einem Künstler in ausufernden Sessions portraitieren lässt. Ihre Schwägerin Lisa, die einen großen unverwundenen Verlust erlitten hat und nur noch auflebt, wenn der Tierarzt zu Besuch kommt. Und das eigentlich längst überflüssige Kindermädchen Antonia Markova, die das Haus aus rätselhaften Gründen nicht verlassen will. Die zum Kreis dazugehörigen sind zum Osterbrunch geladen, der Handwerker hingegen muss kommen, um den Ventilator für die hitzig über unsere Zukunft diskutierende Gesellschaft wieder zum Rotieren zu bringen. Denn es herrscht enorme Hitze, man hört gar von nahenden Bränden – und klammert sich umso fester ans Crémantglas. Die dringendsten Fragen scheinen: Wer bringt Eiswürfel zur Abkühlung? Und ist der Handwerker womöglich rechtsextrem? Für eine überraschende Veränderung der vor sich hin wabernden Verhältnisse sorgt schließlich die Macht des Kapitals. Jakob Nolte holt Maxim Gorkis "Kinder der Sonne"
26
Sonntag
April 2026
19:15 Uhr

Das Archiv der Träume

Theater
Berliner Ensemble
Ort
Berlin · Deutschland
Spielort
Werkraum
Sparte
Premiere
Welche Erzählungen landen im Archiv, welche vergessen wir lieber? Wie umgehen mit den schmerzhaften Kapiteln der eigenen Lebensgeschichte? Mit den Episoden, die du lieber tief unten im Karton lässt, obwohl du ohne sie nicht wärst, wer du heute bist? In ihrem Memoir "Das Archiv der Träume" hat Carmen Maria Machado darauf eine Antwort gefunden: Sie erzählt von der Literaturstudentin Carmen, die sich die Deutungshoheit über ihre von Gewalt und Manipulation geprägte Beziehung zur charismatischen, unberechenbaren 'Frau im Traumhaus' zurückerobert. Spielerisch springt Machado zwischen den Genres, errichtet das Traumhaus ihrer Erinnerung immer wieder neu – als Liebesroman, Beichte, Spionagethriller oder Selbsthilfe-Ratgeber –, um es sogleich wieder einzureißen. Sie räumt auf mit dem Klischee von der lesbischen Liebesgeschichte als heiler Utopie: "Ich trage ins Archiv ein, dass häusliche Gewalt zwischen Partner*innen mit der gleichen Geschlechtsidentität möglich und nicht unüblich ist. Ich werfe den Stein meiner Geschichte in eine gewaltige Schlucht und ermittle das Ausmaß der Leere anhand des leisen Aufschlags." Autor:in Leo Lorena Wyss (u.a. Nestroy-Preis Bester Nachwuchs) hat Machados Text für das Berliner Ensemble dramatisiert. Jules Head aus Bristol begibt sich mit viel Lust am Ausprobieren auf die Suche nach einer Bühnensprache für die psychologischen Mechanismen traumatischer Erlebnisse. WORX – Internationales Regienachwuchsprogramm powered by Nikolaus und Martina Hensel Bitte beachten Sie: In dieser Inszenierung kommen Stroboskop-Effekte zum Einsatz. "Wer weiß von uns? Früher hätte das vieles bedeuten können. Wer weiß, dass wir zusammen sind? Wer weiß, dass wir uns lieben? Wer weiß, dass wir queer sind? Aber jetzt: Wer weiß, dass ich dich so anschreie?" Als Carmen Maria Machados "Das Archiv der Träume" 2019 in den USA erscheint, trifft es einen Nerv. Scheinbar nie zuvor wurde Gewalt in lesbischen Liebesbeziehungen so in einem literarischen Werk thematisiert – umfassend, schonungslos, formal ambitioniert. Machado bricht mit einem Tabu, das lange besagte: Die lesbische Community steht derart unter Beschuss von außen, dass innerhalb der Community das Bild der heilen Beziehungswelt aufrechterhalten werden muss. Wir können uns keine schlechte PR leisten. Machado wählt die Gattung des Memoir. Die Geschichte, die sie erzählt, ist ihr real passiert; ihre Protagonistin heißt ­ Carmen wie sie selbst. Carmen ist Anfang Zwanzig, studiert ­ Kreatives Schreiben in Iowa City und verliebt sich Hals über Kopf in eine andere junge Schriftstellerin, Machado nennt sie nur "die Frau aus dem Traumhaus". Das Hindernis, dass die Geliebte bereits vergeben ist, räumt diese schnell aus dem Weg. Sie schlägt eine Dreiecksbeziehung vor. Ihre Freundin, Val, sei dafür offen. Doch die polyamore Lovestory bekommt bald Risse und Carmen findet sich in einem Gefängnis aus psychischer und physischer Gewalt, Manipulation und Abhängigkeit wieder, aus dem sie erst Jahre später einen Aus
26
Sonntag
April 2026
20:00 Uhr

Giselle

Theater
Wiener Staatsoper
Ort
Wien · Österreich
Spielort
Wiener Staatsoper
Sparte
Oper
Tschernischovas Ballett Giselle: an der Wiener Staatsoper am Sonntag, 26.04.2026. Jetzt Ticket sichern!
26
Sonntag
April 2026
20:00 Uhr

MörgensLab#10

Theater
Theater Aachen
Ort
Aachen · Deutschland
Spielort
Mörgens
Sparte
De | En
De | En LEBEN.POSITIV. Seit 40 Jahren zeigt die Aidshilfe Aachen, welche wichtigen Entwicklungen die Arbeit rund um HIV in den Bereichen Medizin, Gesellschaft und globaler Zusammenarbeit angestoßen hat. Das Virus und die Erkrankung AIDS scheinen inzwischen aus dem allgemeinen Diskurs nahezu verschwunden zu sein – weil sich HIV von einem tödlichen Schreckgespenst zu einer behandelbaren, chronischen Erkrankung gewandelt hat. Aber was wissen wir eigentlich noch? Wie ist der aktuelle Stand der Dinge? Was bedeutet n=n – und warum kennt das kaum jemand? Was ist PrEP? Wie haben die Maßnahmen zur Eindämmung von HIV die medizinische Entwicklung revolutioniert? Und welche Stigmatisierungen und Diskriminierungen sind damit immer noch verbunden – auch hier, auch heute? Zeit für einen Realitätscheck – neugierig, konkret, ohne Tabus. Das MörgensLab #10 in Zusammenarbeit mit der Aidshilfe Aachen e.V.
27
Montag
April 2026
19:00 Uhr

Liederabend für «Zukunft Oper»

Theater
Opernhaus Zürich
Ort
Zürich · Schweiz
Spielort
Hauptbühne Opernhaus
Sparte
● zum letzten Mal
27
Montag
April 2026
19:30 Uhr

K.

Theater
Berliner Ensemble
Ort
Berlin · Deutschland
Spielort
Großes Haus
Sparte
Premiere
Sein ganzes Leben hat Franz Kafka mit der Frage gerungen, was sein Jüdischsein für ihn bedeutet. Aufgewachsen in einer assimilierten Familie verband er die sporadischen Synagogenbesuche eher mit Zwang. Die religiösen Regeln, ihre Auslegungen und Erzählungen befremdeten ihn mindestens genauso, wie sie ihn faszinierten. Kaum verwunderlich, dass es vielmehr die jüdische Kultur, die Kunst, genauer gesagt: das Theater in jiddischer Sprache war, welches Kafka den ersten Anstoß gab, sich dem Judentum zu nähern. Im Herbst 1911 besuchte Kafka regelmäßig die Aufführungen einer ostjüdischen Theatergruppe. Ihre tragikomische Erzählweise, die Vermischung von Gesang, Tanz, Drama und der selbst-verständliche Umgang mit dem Jiddischen beeinflusste nachweislich sein Schreiben. Vor diesem Hintergrund inszeniert Opernregisseur Barrie Kosky Kafkas berühmtesten Roman "Der Prozess" und weitere Texte als Auseinandersetzung mit Kafkas Judentum auf Deutsch, Jiddisch, Hebräisch, jeweils mit deutschen Untertiteln, und – natürlich – mit viel Musik! Für den schwerkranken Kafka selbst mündete diese stets auch schuld- und schambehaftete Auseinandersetzung erst durch die Begegnung mit Dora Diamant im letzten Jahr vor seinem Tod, wenn nicht in Erlösung, so doch zumindest in eine Art Trost. Koskys künstlerisches Schaffen durchzieht ein fortwährendes Interesse, dem Publikum Zugang zu unbekannteren Bereichen jüdischer Kultur zu eröffnen. In diesem Sinne setzt der ehemalige Intendant der Komischen Oper Berlin nach seiner erfolgreichen Inszenierung der "Dreigroschenoper" seine Zusammenarbeit mit dem Berliner Ensemble fort. Was reizt den Musiktheater-Regisseur Barrie Kosky an dem Sprachkünstler Franz Kafka? KOSKY Kafka begleitet mich schon mein ganzes Leben. Mit 13 Jahren öffnete mir Die Verwandlung eine neue Welt. In meinen ersten Inszenierungen in Australien spielten Themen und Textfragmente aus Kafkas künstlerischem Universum eine Rolle. Meine große Liebe zum jiddischen Theater und Vaudeville habe ich überhaupt erst durch Kafkas Begeisterung dafür entdeckt! Seine lebenslange, höchst ambivalente Auseinandersetzung mit dem Judentum, die ganzen unauflösbaren Widersprüche, in die er als assimilierter Jude und deutsch schreibender Autor in Prag verwickelt war, sein obsessives Beharren auf Einsamkeit einerseits, sein tiefer Wunsch nach Zugehörigkeit andererseits, seine nervöse, fast zwanghafte Suche nach Wahrheit, seine Widerständigkeit, seine Fantasie, seine Paranoia … Kafka rührt bei mir an etwas ganz Fundamentales, gleichzeitig zutiefst Persönliches. Während meiner Zeit am Schauspielhaus in Wien entstand eine Kafka-Trilogie und als wir 2021 hier am Berliner Ensemble nach der Dreigroschenoper über eine neue Inszenierung sprachen, sah ich die Gelegenheit, mich erneut mit Kafka zu beschäftigen und mit diesem fantastischen Ensemble, das auch fabelhaft singen und tanzen kann, ein neues Musikheaterstück rund um Kafka und Kafkas Prozess zu erfinden. Die meisten Lieder stammen aus dem jiddisc
27
Montag
April 2026
20:00 Uhr

Die Affäre Rue de Lourcine – von Eugène Labiche – Grenzlandtheater Aachen

Theater
Grenzlandtheater Aachen
Ort
Aachen · Deutschland
Spielort
Eschweiler Talbahnhof
Sparte
Schauspiel
Eschweiler Adresse: Raiffeisen-Platz 1-3, 52249 Eschweiler
27
Montag
April 2026
20:00 Uhr

Einszweiundzwanzig vor dem Ende – Komödie von Matthieu Delaporte – Grenzlandtheater Aachen

Theater
Grenzlandtheater Aachen
Ort
Aachen · Deutschland
Spielort
Friedrich-Wilhelm-Platz 5, 52062 Aachen
Sparte
Schauspiel
Mo 3 & freier Verkauf Adresse: Einszweiundzwanzig vor dem Ende – Komödie von Matthieu Delaporte