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April 2026
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12
Sonntag
April 2026
12:00 Uhr

Historische Führung

Theater
Berliner Ensemble
Ort
Berlin · Deutschland
Spielort
Berliner Ensemble
Sparte
Führung
Seit September bieten wir historische Führungen hinter die Kulissen an. Wir erkunden verschiedene Orte des Theaters und spüren dem Wirken Helene Weigels und Bertolt Brechts nach, die das Berliner Ensemble 1949 gegründet haben und ab 1954 die Leitung des Theaters am Schiffbauerdamm übernahmen. Die Brecht-Weigel-Führungen dauern – wie unsere regulären Führungen ca. 60 Minuten und kosten 8 Euro (ermäßigt 5 Euro). Karten können direkt über unsere Theaterkasse oder im Webshop gebucht werden.
12
Sonntag
April 2026
13:00 Uhr

Clara

Theater
Opernhaus Zürich
Ort
Zürich · Schweiz
Spielort
Hauptbühne Opernhaus
Sparte
Ballet
Ballett von Cathy Marston | CHF
12
Sonntag
April 2026
14:00 Uhr

Historische Führung

Theater
Berliner Ensemble
Ort
Berlin · Deutschland
Spielort
Berliner Ensemble
Sparte
Führung
Seit September bieten wir historische Führungen hinter die Kulissen an. Wir erkunden verschiedene Orte des Theaters und spüren dem Wirken Helene Weigels und Bertolt Brechts nach, die das Berliner Ensemble 1949 gegründet haben und ab 1954 die Leitung des Theaters am Schiffbauerdamm übernahmen. Die Brecht-Weigel-Führungen dauern – wie unsere regulären Führungen ca. 60 Minuten und kosten 8 Euro (ermäßigt 5 Euro). Karten können direkt über unsere Theaterkasse oder im Webshop gebucht werden.
12
Sonntag
April 2026
15:00 Uhr

B. K. Tragelehn: Roter Stern in den Wolken 3

Theater
Berliner Ensemble
Ort
Berlin · Deutschland
Spielort
Neues Haus
Sparte
Premiere
1955 kam B. K. Tragelehn an das bereits damals legendäre Berliner Ensemble – als Meisterschüler Bertolt Brechts. Eine Begegnung, die prägend wurde für ein Arbeitsleben als Regisseur, Dichter und Übersetzer. In den 70ern entstanden hier drei gemeinsame Inszenierungen mit Einar Schleef, die in die Theatergeschichte eingehen sollten. Seine Inszenierungen trafen in Ost wie West auf Widerstand. Erst in den 90er Jahren kehrte er mit seiner letzten großen Regiearbeit "Leben des Galilei" noch einmal ans Berliner Ensemble zurück. Das Lesebuch "Roter Stern in den Wolken 3" erscheint anlässlich seines 90. Geburtstags und versammelt Gespräche, Gedichte und Reden aus den letzten Schaffensjahren. Sie geben Zeugnis von seiner fortwährenden Auseinandersetzung mit dem Brecht'schen Erbe und dem unorthodoxen Brecht-Schüler Heiner Müller. Die Beiträge zeigen Tragelehn als scharfsinnigen Analytiker des Theaters der Gegenwart wie der Geschichte und reflektieren die Rolle der darstellenden Kunst in ihren gesellschaftlichen Zusammenhängen.
12
Sonntag
April 2026
15:30 Uhr

Historische Führung

Theater
Berliner Ensemble
Ort
Berlin · Deutschland
Spielort
Berliner Ensemble
Sparte
Führung
Seit September bieten wir historische Führungen hinter die Kulissen an. Wir erkunden verschiedene Orte des Theaters und spüren dem Wirken Helene Weigels und Bertolt Brechts nach, die das Berliner Ensemble 1949 gegründet haben und ab 1954 die Leitung des Theaters am Schiffbauerdamm übernahmen. Die Brecht-Weigel-Führungen dauern – wie unsere regulären Führungen ca. 60 Minuten und kosten 8 Euro (ermäßigt 5 Euro). Karten können direkt über unsere Theaterkasse oder im Webshop gebucht werden.
12
Sonntag
April 2026
17:00 Uhr

Eugen Onegin

Theater
Theater Aachen
Ort
Aachen · Deutschland
Spielort
Kammer
Sparte
De | En
De | En Lyrische Szenen in drei Akten von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky Libretto von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky und Konstantin Schilowsky nach Alexander Puschkin Russisch mit deutschen und englischen Übertiteln Nach einer schlaflosen Nacht mit der Lektüre von Puschkins Roman »Eugen Onegin« war das Konzept für Tschaikowskys neue Oper geboren: »Ich suche ein intimes, aber starkes Drama, das auf Konflikten beruht, die ich selber erfahren oder gesehen habe, die mich im Innersten berühren können.« Tschaikowsky verwandelt den Roman in ein lyrisches Kammerspiel, in dem eine unbändige Liebe, scharfe Zurückweisung und ein tödliches Duell die Gefühlswelten junger Menschen erschüttern: Die junge, in ihre Bücher vertiefte Tatjana verliebt sich Hals über Kopf in den draufgängerischen Onegin. In einem leidenschaftlichen Brief gesteht sie ihm ihre Liebe. Doch er weist sie schroff zurück, vergnügt sich stattdessen mit ihrer Schwester Olga und tötet bei einem Duell seinen guten Freund Lenski. Nach Jahren des Umherirrens begreift Onegin seine verpasste Chance. Gibt es ein Zurück? Die Regisseurin Verena Stoiber spürt in ihrer ersten Arbeit am Theater Aachen jenem tiefsinnigen Kaleidoskop über »wirkliche« Menschen nach, deren Liebe durch verpasste Chancen, falsches Timing und jugendlichen Leichtsinn mit tödlichen Folgen verunmöglicht wird. In Kooperation mit dem Eiskunstlaufverein Aachen. Hinweise zur Darstellung, zum Inhalt und zu sensorischen Reizen und Triggern stehen hier. // mit Nachgespräch
12
Sonntag
April 2026
18:00 Uhr

Antigone

Theater
Berliner Ensemble
Ort
Berlin · Deutschland
Spielort
Großes Haus
Sparte
Premiere
"Ungeheuer ist viel. Doch nichts ungeheuerer als der Mensch." Eine Stadt im Ausnahmezustand. Eteokles und Polyneikes, die Söhne des Ödipus, sollten sich nach dessen Sturz die Herrschaft über Theben teilen. Doch als Eteokles die Macht behalten wollte, zog Polyneikes gegen ihn in den Krieg – ein Bruderkrieg, in welchem sie sich gegenseitig töteten. Nun liegt die Stadt in Trümmern und der neue Herrscher Kreon muss das Chaos ordnen. Um der Unterscheidung nachhaltig Geltung zu verschaffen, die dem politischen Gemeinwesen zu Grunde liegt – der Unterscheidung zwischen denen, die es bewahren, und denen, die es zerstören wollen – erlässt er ein Bestattungsverbot gegen denjenigen Bruder, der die Stadt angriff. Eine Unterscheidung, die Antigone nichts zählt, weil ihr die beiden Brüder gleichviel zählen. Sie begräbt Polyneikes gegen Kreons Gesetz, den eigenen Tod in Kauf nehmend. Sowohl Kreon als auch Antigone berufen sich auf das Recht und seine Legitimierung durch eine höhere Autorität: die Götter. Doch wer oder was bestimmt, was Recht ist, wenn das Recht selbst, das Konflikte und Widersprüche lösen soll, sich widerspricht? Sophokles' antike Tragödie ist nicht nur eine Tragödie des Rechts, sondern auch die einer Familie und des Menschen schlechthin. Sie handelt von Verantwortung und Ohnmacht, von Selbstgerechtigkeit und der Frage, warum wir nicht ohne einander, aber offensichtlich auch oft nicht miteinander leben können. Regisseur Johan Simons ist dem Berliner Publikum bereits durch seine regelmäßigen Einladungen zum Theatertreffen bekannt. Nun arbeitet er erstmals am Berliner Ensemble und inszeniert "Antigone" entsprechend der sophokleischen Inszenierungspraxis mit nur drei Schauspieler:innen. Lesen Sie das ganze Gespräch mit Regisseur Johan Simons im Digitalen Magazin . Sie haben sich schon sehr oft mit griechischen Tragödien beschäftigt. Was ist für Sie das Besondere an "Antigone"? SIMONS Die Menschen, die das Stück bevölkern, tragen eine ungeheuer gewaltige Vergangenheit mit sich herum. Antigone und Ismene erlebten, wie Ödipus, ihr Vater, sich als ihr Bruder entpuppte, wie er sich die Augen ausstach, wie sich ihre Mutter erhängte. Dann haben diese Kinder – so stelle ich es mir vor – ihren blinden Vater jahrelang begleitet. Die Söhne mussten sich von ihm verfluchen lassen, stürzten die Stadt Theben in einen Bruderkrieg und brachten sich dabei gegenseitig um. Übrig bleiben Antigone und Ismene. Ein schreckliches Los! Ich kann das Stück nicht lesen, ohne diese Vergangenheit zu sehen. Die Vergangenheit von Kindern, die ihre eigenen Traumata, die ihrer Eltern und Großeltern mit sich herumschleppen und versuchen, sie endlich aufzulösen. Diesen von Hölderlin so fantastisch übersetzten Vers, den Antigone sagt, "Zum Hasse nicht, zur Liebe bin ich", lese ich vor diesem Hintergrund als eine viel zu große Aufgabe, die sich Antigone hat aufbürden lassen: die Aufgabe, diese Familie wieder heil zu machen, im Reich der Toten. Mehr noch: die ganze Welt zu heilen, indem
12
Sonntag
April 2026
18:00 Uhr

Die Affäre Rue de Lourcine – von Eugène Labiche – Grenzlandtheater Aachen

Theater
Grenzlandtheater Aachen
Ort
Aachen · Deutschland
Spielort
Friedrich-Wilhelm-Platz 5, 52062 Aachen
Sparte
Schauspiel
So 3 & freier Verkauf Adresse: Die Affäre Rue de Lourcine – von Eugène Labiche
12
Sonntag
April 2026
18:00 Uhr

Show Must Go On – A tribute to Freddie Mercury – Grenzlandtheater Aachen

Theater
Grenzlandtheater Aachen
Ort
Aachen · Deutschland
Spielort
100'5 Arena
Sparte
Schauspiel
So 1 Adresse: Hubert-Wienen-Straße 8, 52070 Aachen
12
Sonntag
April 2026
19:00 Uhr

Tosca

Theater
Wiener Staatsoper
Ort
Wien · Österreich
Spielort
Wiener Staatsoper
Sparte
Oper
Puccinis Oper Tosca: Melodramma in drei Akten an der Wiener Staatsoper am Sonntag, 12.04.2026. Jetzt Ticket sichern!
12
Sonntag
April 2026
20:00 Uhr

All das Schöne

Theater
Theater Aachen
Ort
Aachen · Deutschland
Spielort
Mörgens
Sparte
De | En
De | En Ein Solo mit Publikum über alles, wofür es sich zu leben lohnt von Duncan Macmillan Deutsch von Corinna Brocher Wie reagiert man als Kind auf den Suizidversuch seiner Mutter? Man schreibt ihr eine Liste mit all dem, was auf der Welt schön ist: 1. Eiscreme, 2. Wasserschlachten, 3. länger aufbleiben dürfen als sonst und fernsehen. Ganz intuitiv geht es um die vielen kleinen Dinge, die das Leben lebenswert machen. Aber wird die Mutter die Liste auch wirklich lesen? Und was passiert, wenn man erkennen muss, dass eine Depression dennoch nicht einfach verschwindet? Immer länger wird die Liste, je älter das Kind wird: 4997. Schließlich ist das Kind erwachsen, studiert, verliebt sich, erlebt einen weiteren Suizidversuch der Mutter – und die Liste nähert sich der Million: 999.998. Unpassende Songs in gefühlvollen Momenten. »All das Schöne« in der Welt – ist es überhaupt zu fassen? Duncan Macmillan hat einen lebensbejahenden Monolog über ein todernstes Thema geschrieben. Indem das Publikum an der Suche nach all dem, was wundervolle Momente bedeuten kann, beteiligt wird, schafft Macmillan – ganz ohne Rührseligkeit – einen Raum für das vielleicht Schönste überhaupt: geteiltes Glück. Eine Übernahme aus dem Landestheater Tübingen. Im Anschluss an die Vorstellung am 12. April 2026 findet ein Nachgespräch mit Jonas Hellenkemper und Caroline Braun, Psychiatrieseelsorgerin und Trauerbegleiterin beim Bistum Aachen statt. // mit Nachgespräch
12
Sonntag
April 2026
20:00 Uhr

Fremd

Theater
Berliner Ensemble
Ort
Berlin · Deutschland
Spielort
Neues Haus
Sparte
Premiere
Keiner möchte im Nachkriegsdeutschland des Wirtschaftswunders mehr etwas mit den Nazi-Verbrechen, dem Zivilisationsbruch und dem Holocaust zu tun haben. Die Morde wurden verdrängt, der Schmerz blieb. Und auch heute will niemand erinnert werden, was die eigene Rolle in der Geschichte war und ist – erst recht nicht von "Fremden". In diesem Land aber wachsen Kinder auf: als Migrant:innen. Als Menschen, die lieber niemand sein sollen, weil ihr Ich das Wir der sogenannten Mehrheitsgesellschaft bedroht. In "Fremd" erzählt Michel Friedman autobiografisch von einem dieser Kinder. Zwischen Familientrauma, Anpassungsdruck und Rassismus versucht dieses Kind seinen Platz in der Welt zu finden. Sibel Kekilli , eine der international bekanntesten deutschen Schauspielerinnen, gibt mit "Fremd" ihr Theaterdebüt. 1956 wurde Michel Friedman in Paris geboren. Als Staatenloser. Als Sohn von Holocaustüberlebenden, die aus Polen stammten und nun, ebenfalls staatenlos, in Frankreich Schutz suchten, später in Deutschland, dem Land der Mörder. Sie suchten Schutz vor einer Welt, in der Menschen entschieden hatten, dass sie keine Menschen seien, dass sie nicht mehr existieren sollten – sie konnten gerettet werden. Doch schon kurz nach dem Krieg wollte davon niemand etwas wissen, niemand wollte sie: die Erinnerung, die Schuld; niemand will sie: die Überlebenden, die „Fremden“. 2023 ist noch immer, ist schon wieder, eine Welt des Krieges und des Hasses. Auch nach fast 80 Jahren „Nie wieder“ machen Parteien in Deutschland, in Europa und weltweit, wieder und wieder Politik damit, Menschen das Recht abzusprechen, jemand, nicht nur fremd, sondern Mensch zu sein. In Anlehnung an Hannah Arendt könnte man sagen: Wer als Fremder angegriffen wird, kann nur als Fremder antworten. Wer von außen zum Fremden gemacht wird, bleibt es auch im Inneren; lebt in Angst und bleibt stumm. Stumm bleiben ist Michel Friedmans Sache nicht und so hat er unter dem Titel "Fremd" ein sehr persönliches Buch geschrieben: über sein Aufwachsen als Fremder, als Migrant, als Jude, als Kind, das ein Niemand bleiben solle und doch darum rang jemand zu sein. Das Buch ist Bericht des Leben-Wollens, des Überleben-Müssens, der weit über ein einzelnes Schicksal hinaus geht. Die vielfach preisgekrönte Schauspielerin Sibel Kekilli liest diesen berührenden Text in einer inszenierten Lesung von Regisseur Max Lindemann und gibt damit ihr Theaterdebüt.
12
Sonntag
April 2026
20:00 Uhr

Monster's Paradise

Theater
Opernhaus Zürich
Ort
Zürich · Schweiz
Spielort
Hauptbühne Opernhaus
Sparte
Musiktheater von Olga Neuwirth
13
Montag
April 2026
19:00 Uhr

Wozzeck

Theater
Wiener Staatsoper
Ort
Wien · Österreich
Spielort
Wiener Staatsoper
Sparte
Oper
Bergs Oper Wozzeck: Oper in drei Akten (15 Szenen) an der Wiener Staatsoper am Montag, 13.04.2026. Jetzt Ticket sichern!
13
Montag
April 2026
19:30 Uhr

Ein wenig Licht. Und diese Ruhe.

Theater
Berliner Ensemble
Ort
Berlin · Deutschland
Spielort
Neues Haus
Sparte
Premiere
"Am Abend vor meinem Einmarsch in die besetzten Gebiete sah ich im Fernsehen eine Ansprache von Regierung und Militärführung. Sie haben entschieden, dass wir noch mehr zum BIP beitragen, wenn wir nicht nur Saugroboter, sondern Marschflugkörper konsumieren, auf dem Schlachtfeld. Wo wir uns schlachten, für Land, Bodenschätze, Macht, Grenzen. Zeug." Sibylle Bergs neues Stück spielt in einer Zukunft, die sich beunruhigend wie unsere Gegenwart anfühlt. Als in Europa ein Krieg zwischen Liechtenstein und Luxemburg ausbricht und mobil gemacht wird, dämmert es auch einem zum Wehrdienst eingezogenen Ingenieur langsam: Vielleicht war die eigene Queerness nie in Einklang mit dem Job in der Rüstungsindustrie zu bringen. Irgendwo im Schutz vor den nächsten Detonationen beginnt er zu forschen: nach der Textur des Denkens, die unsere Welt sein soll. Sibylle Bergs Text ist ein zarter Monolog über die Verzweiflung an unserer Gegenwart – einer Gegenwart, deren Diskurse wie ein Motor im Leerlauf unendlich vor sich hin rotieren – und über die Angst vor den wiederkehrenden Militarisierungstendenzen in unserer Gesellschaft. Inspiriert von der Fotografie "Fieldwork" des kanadischen Künstlers Jeff Wall nimmt Sibylle Berg an der Abbruchkante unserer Epoche Platz. Mit Musik. Und ein bisschen Stille. Mit "Ein wenig Licht. Und diese Ruhe." wird nach "RCE" und "Es kann doch nur noch besser werden" bereits der dritte Text von Sibylle Berg am Berliner Ensemble aufgeführt. Der junge Regisseur Dennis Nolden – bis zur Spielzeit 2024/25 Regieassistent am Berliner Ensemble – inszeniert Sibylle Bergs Monolog als Solo mit Gabriel Schneider. Sibylle Bergs Stück spielt in einer Welt, die sich beunru­higend wie die unsere anfühlt. Ein Krieg bricht aus in Europa. In der bergschen Welt ist es ein Krieg zwischen Liechtenstein und Luxemburg ... Als dann mobil gemacht wird, dämmert es auch einem zum Wehrdienst eingezogenen nerdig herumboomernden Ingenieur: Vielleicht stand die eigene Queerness nie in Einklang mit dem Job in der Rüstungsin­ dustrie. Er, der an der Entwicklung autonomer Drohnen ­ beteiligt war, soll nun auf einmal selbst an die Front. Der Glaube an das eigene wertegeleitete Weltbild, die Liebe zur mathematischen Präzision in der Technologie, die Freiheit, die er zu finden hoffte, in der Mechanik, den Schaltkreisen, in der ­ Logik von Bits und Bytes, Ohm und Ampere – all das bleibt angesichts einer drohenden Realität im Morast des Schützengrabens stecken. Irgendwo im Schutz vor den nächsten Detonationen beginnt der Ingenieur zu forschen: nach der Textur des Denkens, die unsere Welt sein soll. Die Angst vor dem Krieg, aber auch: die existenzielle Einsamkeit eines ganz konkreten Menschen trifft auf leere Worte; der Wunsch nach Verbindung auf die Buzzwords einer Gegenwart, die kein Zuhause bieten. "Ein wenig Licht. Und diese Ruhe." spielt in einem Bunker, in einem Keller und auf einer Ausgrabungsstätte. Aber auch in einer Ausstellung. Einer Ausstellung des Innenraums unseres Denken
13
Montag
April 2026
19:30 Uhr

The Butterfly Effect

Theater
Opernhaus Zürich
Ort
Zürich · Schweiz
Spielort
Hauptbühne Opernhaus
Sparte
Geschlossene Vorstellung
13
Montag
April 2026
20:00 Uhr

Biedermann und die Brandstifter

Theater
Berliner Ensemble
Ort
Berlin · Deutschland
Spielort
Großes Haus
Sparte
Premiere
Die Empörung von Biedermann über die Brandstifter, die seit einiger Zeit überall Feuer legen, ist groß – zumindest am Stammtisch in der Kneipe und auf Social Media. Kaum stehen sie jedoch vor seiner Haustür, werden sie höflich hereingebeten, obwohl sie keinen Hehl daraus machen, was sie vorhaben. Man hat ja Manieren. Ein Unmensch ist man auch nicht, schließlich sind es nur zwei harmlose Hausierer. Und falls nicht, macht man sie sich besser nicht zum Feind. Das möchte man sich dann doch nicht leisten, obwohl man sich sonst (fast) alles leisten kann. Geschrieben als politische Parabel zielt das Stück auf eine Geisteshaltung, die dem Zerstörerischen zum Erfolg verhilft. Wie kommt’s? Aus welchen Gründen, wozu und von wem werden Impulse von Einsicht einfach weggeschoben? Regisseurin Fritzi Wartenberg , Jahrgang 1997, gesteht unumwunden, wie ertappt sie sich von Frischs Text fühlt, den er 1948 zuerst als burleske Prosaskizze notierte und später zum Theaterstück umarbeitete. Wartenberg ist Mitbegründerin des FTZN-Kollektivs und erhielt im Rahmen des Nachwuchsförderprogramms WORX am Berliner Ensemble den Helene Weigel Theaterpreis. Bitte beachten Sie: In dieser Inszenierung kommen Stroboskop-Effekte zum Einsatz. An allen Ecken und Enden brennt es in der Welt, in der Max Frisch seine ins Groteske überhöhte Parabel spielen lässt. Sie handelt von dem Ehepaar Biedermann, das sich mit zwei Brandstiftern gemein macht – obwohl oder gerade weil diese von Anfang an kein Geheimnis aus ihrem Vorhaben machen? Das Zürcher Publikum der Uraufführung 1958 sah in Biedermann das treuherzige Opfer einer kommunistischen Machtübernahme. Entsetzt über diese einseitige Missdeutung, schrieb Frisch ein Nachspiel, in dem er Biedermanns Schauspiel, seine Doppelmoral sowie Täterschaft deutlicher vorführte und auf das Mitläufertum im Nationalsozialismus bezog. Das war ihm später jedoch zu konkret und weil es den deutungsoffenen, beispielhaften Charakter seiner Parabel aushebelte, strich er es wieder. Die Brandstifter, so Frisch, seien Biedermanns eigene Dämonen, letztlich nur dazu da, die Widersprüche von Biedermanns Lebens- und Wirtschaftsweise derart hervorzutreiben, bis er an ihnen zu Grunde geht. Und mit ihm alles und alle um ihn herum. Wobei – vielleicht nicht ganz. Bliebe noch die Frage zu klären, wer sich rettet und ob es danach anders oder genauso weiter geht. Frischs Geschichte ist eine Parabel über Wandel, beziehungsweise über eine bestimmte Art und Weise mit Krisen umzugehen. Biedermann ist nicht naiv und weiß eigentlich genau, was an den Krisen hausgemacht ist. Es gibt auch keinen Grund, ihm nicht zu glauben, dass er gern ein guter Mensch wäre, wenn es ihm die Umstände nur erlauben würden. Doch sein Verhalten, sein Verharren beispielsweise in moralischen Plädoyers bei wachsender Deklassierung seines Angestellten mit dem sprechenden Namen Knechtling, führt letztlich nicht dazu, dass alles so bleibt, wie es im Übrigen nie war – vermeintlich gut –, sondern zu regressivem Wa
13
Montag
April 2026
20:00 Uhr

Show Must Go On – A tribute to Freddie Mercury – Grenzlandtheater Aachen

Theater
Grenzlandtheater Aachen
Ort
Aachen · Deutschland
Spielort
100'5 Arena
Sparte
Schauspiel
Mo 1, Mo 3 & freier Verkauf Adresse: Hubert-Wienen-Straße 8, 52070 Aachen
14
Dienstag
April 2026
19:00 Uhr

Arabella

Theater
Opernhaus Zürich
Ort
Zürich · Schweiz
Spielort
Hauptbühne Opernhaus
Sparte
Opera
Oper von Richard Strauss
14
Dienstag
April 2026
19:00 Uhr

Malina

Theater
Theater Aachen
Ort
Aachen · Deutschland
Spielort
Theater Aachen
Sparte
De | En
De | En Oper von Karola Obermüller und Peter Gilbert Libretto von Tina Hartmann nach dem Roman »Malina« von Ingeborg Bachmann Uraufführung/Auftragswerk Deutsch mit deutschen und englischen Übertiteln Kaum eine Dichterin hat ihre Literatur so mit Musik, Oper und Film verwoben, kaum eine hellsichtiger mit dem Patriarchat abgerechnet. Zum 100. Geburtstag der österreichischen Schriftstellerin Ingeborg Bachmann entwickeln die Komponist:innen Karola Obermüller und Peter Gilbert gemeinsam mit Librettistin Tina Hartmann die erste musiktheatrale Adaption ihres Romans »Malina« und erforschen, wie eng die poetische Rede Bachmanns mit dem Singen verwoben ist. Wir begegnen darin einer namenlosen Ich-Erzählerin, die mit ihrem männlichen Alter-Ego Malina zusammenlebt, während sie mit Ivan ein scheinbares Glück erlebt, das von Anpassung und künstlerischem Verstummen geprägt ist. Von albtraumhaften Erinnerungen des im Vater verkörperten Patriarchats heimgesucht, verschwindet sie am Ende in einer Spalte in der Wand: »Es war Mord«. Aber was endet hier? Und wie lässt sich das Verstummen der weiblichen Stimme im Gesang überhöhen? Für das Theater Aachen komponiert, erlebt die Oper in der Regie von Franziska Angerer ihre Uraufführung im Rahmen der renommierten Schwetzinger SWR Festspiele, bevor die Aufführungsserie in Aachen fortgesetzt wird. Gefördert im Rahmen von Fonds Neues Musiktheater Work in Progress