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April 2026
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10
Freitag
April 2026
19:00 Uhr

Visionary Dances

Theater
Wiener Staatsoper
Ort
Wien · Österreich
Spielort
Wiener Staatsoper
Sparte
Oper
Pecks, McGregors, Tharps Ballett Visionary Dances: an der Wiener Staatsoper am Freitag, 10.04.2026. Jetzt Ticket sichern!
10
Freitag
April 2026
19:30 Uhr

De Profundis

Theater
Berliner Ensemble
Ort
Berlin · Deutschland
Spielort
Großes Haus
Sparte
Premiere
" Wer eine Maske will, muss sie tragen. Aber wer einzig nach Selbstverwirklichung strebt, weiß nie, wohin er geht. Hat man das Gewicht der Sonne gewogen, die Mondphasen vermessen und die sieben Himmel Stern für Stern kartografiert, so bleibt da immer noch man selbst. " O. W. Oscar Wilde wurde 1895 zu zwei Jahren Haft verurteilt – weil er provozierte; weil er sich über Konventionen hinwegsetzte, weil er Männer liebte und sich nicht versteckte. Sein Strafprozess war ein Exempel – weniger gegen eine Tat als gegen eine Haltung, gegen seinen unbändigen Drang nach Freiheit und Anerkennung. Sein langer Brief an Alfred "Bosie" Douglas aus dem Gefängnis, der unter dem Titel "De Profundis" bekannt wurde, ist der letzte Aufschrei eines gebrochenen, aber nicht gebändigten Geistes; das Protokoll eines Menschen, der stets nach den Grenzen seines bürgerlichen Lebens gesucht und der am Ende alles verloren hat. Wilde schreibt mit größter literarischer Meisterschaft von Verachtung und Einsamkeit, von Stolz und Schmerz. Und über eine Gesellschaft, die nicht duldet, was sie nicht versteht. Was bleibt, wenn einem alles genommen wird, was man je war? Was lässt sich noch hoffen, wenn man nichts mehr hat außer sich selbst? Regisseur Oliver Reese bringt Wildes sprachgewaltigen Versuch, sich durch die Kunst das Leben zurückzuerobern, mit Jens Harzer auf die Bühne. Mit "De Profundis" gibt Harzer sein Debüt als Ensemblemitglied. "Die besten Theaterinszenierungen des Jahres 2025": Für die Frankfurter Allgemeine Zeitung gehört "De Profundis" zu den zehn besten Inszenierungen des Jahres 2025. Woran denken Sie, wenn Sie den Namen Oscar Wilde hören? An seinen Roman "Das Bildnis des Dorian Gray" vielleicht. Sein "Märchen vom selbstsüchtigen Riesen". Möglicherweise an seine Bühnenstücke, an Bonmots und Anekdoten. Vermutlich denken Sie aber vor allem an einen "Dandy", einen "Provokateur" und "Wortakrobaten". Wilde – der extravagante Liebling der Londoner Salons, ein ironischer Weltgeist im Maßanzug, ein Leben eingedampft zur Karikatur, umrissen von grellen Konturen. Wir machen uns ein Bild – und entlasten uns von allen Widersprüchen. Der französische Philosoph Jean-Paul Sartre hat diese Dynamik analysiert: Der Blick des Anderen, schreibt er, fixiert. Er verwandelt Menschen in Objekte. Er definiert. Er legt fest – bis das Selbstbild im Spiegel des Urteils zerfällt: "Die Hölle, das sind die anderen." Und: "Der Blick hat die Kraft, mich nicht nur zu beobachten, sondern zu definieren – bis mir das eigene Selbst entgleitet." Oscar Wilde spielte mit diesem Blick; er entzog sich ihm nicht, sondern posierte für ihn und provozierte ihn. Er suchte das Rampenlicht und spielte mit seinem öffentlichen Bild. Er unterlief Erwartungen, übersteigerte sie, kehrte sie um. Er stellte sich auf einen Sockel und erklärte sich zum König der Welt. Und dafür musste er letztlich zahlen: mit seiner Freiheit, seiner Gesundheit, dem Verlust seines öffentlichen Lebens. Am 25. Mai 1895 verurteilte ein Londoner Ge
10
Freitag
April 2026
20:00 Uhr

Die Affäre Rue de Lourcine – von Eugène Labiche – Grenzlandtheater Aachen

Theater
Grenzlandtheater Aachen
Ort
Aachen · Deutschland
Spielort
Friedrich-Wilhelm-Platz 5, 52062 Aachen
Sparte
Schauspiel
Fr 3 & freier Verkauf Adresse: Die Affäre Rue de Lourcine – von Eugène Labiche
10
Freitag
April 2026
20:00 Uhr

Hedda

Theater
Berliner Ensemble
Ort
Berlin · Deutschland
Spielort
Neues Haus
Sparte
Premiere
Hedda Gabler lebt ein Leben voller Konventionen. Sie ist gefangen: in ihrer Ehe, in ihrer Zeit und in einem Theaterstück. Hedda ist Antiheldin, Vorreiterin und Rätsel zugleich. Was treibt sie in ihren scheinbar destruktiven Handlungen an? Was macht sie aus? Ihre Sehnsucht? Ihr Stolz? Ihre Taten? In seinem 1891 uraufgeführten Stück hinterfragt Henrik Ibsen die Werte seiner Zeit – nicht nur durch den Inhalt, sondern auch durch die Form und die Beziehung zu seinem Publikum. Das Team um WORX-Regisseur Heiki Riipinen tut es ihm gleich: Sie laden das Stück neu auf. Heddas Heim und Leben werden zum „Tatort“, in dem das Spektrum traditioneller Lesarten von Beziehung und Sein über das Heteronormative hinaus erweitert wird. Der aus Norwegen und Finnland stammende Heiki Riipinen ist Regisseur, Schauspieler, Drag Queen, Kurator und Dozent. Seine Aufführungen entwickelt er in gemeinschaftlichen Prozessen, die auch das Publikum einbeziehen. In seinen Arbeiten beschäftigt er sich mit den Themen Macht, Normen, Geschlecht und Sexualität. Hedda Gabler lebt ein Leben voller Konventionen. Sie ist gefangen: als Generalstochter, in ihrer Ehe mit dem langweiligen Wissenschaftler Tesman, in den Umständen ihrer Zeit und bis heute in einem Theaterstück. In dem 1891 in München uraufgeführten Stück hinterfragt der norwegische Dramatiker Henrik Ibsen aus dem deutschen Exil heraus die gesellschaftlichen Werte seiner Zeit – nicht nur durch Inhalt oder tiefen-psychologische Figurenkonstellationen, sondern vor allem durch Form und die Beziehung zum Publikum. Eben das war unter anderem Ibsens Errungenschaft in seiner Phase der Entdeckungs- oder Enthüllungsdramen, zu denen Hedda Gabler zählt. Mit der Rückkehr von der Hochzeitsreise wird das neue Heim für Hedda zum Gefängnis und zum mehrdimensionalen Tatort. Immer mehr Menschen kommen in die Villa: Tante Julle, Richter Brack, Thea Elvsted und Ejlert Løvborg. Sie alle sammeln sich um eine Frau, die Schönheit, Lust und das Absolute sucht, aber in diesem Leben nicht finden kann, nicht finden darf. Daraus entwickelt sich eine immense negative Kraft, die zum doppelten Suizid führt. Das Team um WORX-Regisseur Heiki Riipinen arbeitet mit dem Originaltext und versucht, das Stück neu aufzuladen, bekannte Erzählweisen zu brechen. Aus dem modernen Klassiker wird ein „Body-Horror“ über Macht, gesellschaftliche Verantwortung und den „Horror der Reproduktion“ – im doppelten Sinn, biologisch und gesellschaftlich. Das Publikum fungiert dabei als Kompliz:innen, als denkende und fühlende Beobachter:innen.
10
Freitag
April 2026
20:00 Uhr

Mysteryland

Theater
Theater Aachen
Ort
Aachen · Deutschland
Spielort
Theater Aachen
Sparte
De | En
De | En von Sarah Kilter Uraufführung/Auftragswerk Im »Nabel« leben die Menschen wie in einem Vergnügungspark mit Achterbahn, Zuckerwatte und Maskottchen – während auf der anderen Seite der Mauer, die dieses Paradies begrenzt, im »Rand«, eher prekäre Verhältnisse und Armut herrschen. Regelmäßig zieht es die Menschen aus dem »Rand« in den »Nabel«, auch, um ihren Familien ein besseres Leben zu ermöglichen. Der Vater von »Sie«, der Protagonistin dieses Stücks, hat einst seine Familie verlassen, um im »Nabel« zu arbeiten – und kam nicht zurück. Jahre später ist »Sie« erwachsen und tut es ihm nach. Ihre Muttersprache aus dem »Rand« spricht sie ohnehin schon lange nicht mehr. Im »Nabel« gibt es Arbeit, Achterbahnen, vielleicht eine Zukunft … Sarah Kilters neues Stück »Mysteryland«, entstanden im Auftrag des Theater Aachen, spielt mit einer besonderen Allegorie auf eine harte Realität. In der Kritiker:innenumfrage der Fachzeitschrift »Theater heute« wurde die Autorin als Nachwuchsdramatikerin des Jahres nominiert. Ihr Stück »White Passing« wurde bei den Autor:innentheatertagen am Deutschen Theater Berlin gezeigt und war für den Mülheimer Dramatikpreis nominiert. Zuletzt wurde am Schauspiel Leipzig ihr Stück »Von Wunden und Wundern« uraufgeführt. Wir freuen uns sehr, dass unsere Produktion zum renommierten »Heidelberger Stückemarkt« ans Theater Heidelberg eingeladen wurde. Im Rahmen des Festivals wird sie dort am 26.04. gezeigt. Gefördert von: mit Nachgespräch
11
Samstag
April 2026
11:00 Uhr

Kammer­musik

Theater
Wiener Staatsoper
Ort
Wien · Österreich
Spielort
Wiener Staatsoper
Sparte
Oper
Konzert Kammer­musik: Konzert der Wiener Philharmoniker an der Wiener Staatsoper am Samstag, 11.04.2026. Jetzt Ticket sichern!
11
Samstag
April 2026
14:00 Uhr

Führung durch das Theater

Theater
Theater Aachen
Ort
Aachen · Deutschland
Spielort
Sparte
Theaterführung
De | En mit Lukas Popovic Einmal im Monat gibt es eine Führung durch unser wunderschönes Haus. Angeleitet von niemand geringerem als unserem langjährigen ehemaligen Dramaturgen Lukas Popovic werfen Sie einen Blcik in die geheimnisvollen Welten der Hinterbühne und erfahren allerhand über Geschichte und Gegenwart unseres Hauses und der Theaterarbeit. Theaterführung
11
Samstag
April 2026
16:00 Uhr

Die Affäre Rue de Lourcine – von Eugène Labiche – Grenzlandtheater Aachen

Theater
Grenzlandtheater Aachen
Ort
Aachen · Deutschland
Spielort
Friedrich-Wilhelm-Platz 5, 52062 Aachen
Sparte
Schauspiel
Na 2 & freier Verkauf Adresse: Die Affäre Rue de Lourcine – von Eugène Labiche
11
Samstag
April 2026
17:00 Uhr

Einblicke: Workshop zu "Antigone"

Theater
Berliner Ensemble
Ort
Berlin · Deutschland
Spielort
Gartenhaus
Sparte
Workshop
Die Schutzgebühr von 5 Euro erhalten Sie in Form eines Gutscheins im selben Wert zurück. Die Schutzgebühr von 5 Euro erhalten Sie in Form eines Gutscheins im selben Wert zurück. Unsere 90-minütigen Workshops stellen eine praktische Annäherung an Inhalt und ästhetische Prinzipien der jeweiligen Inszenierung dar. Hier erforschen Sie inhaltliche Fragen genauso wie ästhetische Formen und analysieren Figuren des Stücks sowie einzelne Themenaspekte. Theaterpädagogische Spiele und Schauspielübungen vermitteln Ihnen einen praktischen Zugang zum Theater. So werden Sie temporär zu Schauspielerinnen und Schauspielern, erhalten durch selbstgespielte, kleine Szenen Einblicke in Inhalt und Spiel auf der Bühne und treten mit uns und untereinander in den Austausch. Eine Theaterpädagogin des Berliner Ensembles erforscht mit Ihnen theaterpraktisch die Inszenierung " Antigone " in der Regie von Johan Simons. In unserem Gartenhaus lassen wir der Spielfreude und Kreativität freien Lauf. Ab der Spielzeit 2025/26 erheben wir bei allen Workshops und der Reihe Einblicke Dialog eine Schutzgebühr von 5 Euro, die Sie in Form eines Gutscheins im selben Wert zurückerhalten. Diesen können Sie für eine Repertoirevorstellung Ihrer Wahl bis zum Ende der Spielzeit einlösen.
11
Samstag
April 2026
19:00 Uhr

2044. Chronik der Zukunft

Theater
Theater Aachen
Ort
Aachen · Deutschland
Spielort
Kammer
Sparte
De | En
11
Samstag
April 2026
19:30 Uhr

Antigone

Theater
Berliner Ensemble
Ort
Berlin · Deutschland
Spielort
Großes Haus
Sparte
Premiere
"Ungeheuer ist viel. Doch nichts ungeheuerer als der Mensch." Eine Stadt im Ausnahmezustand. Eteokles und Polyneikes, die Söhne des Ödipus, sollten sich nach dessen Sturz die Herrschaft über Theben teilen. Doch als Eteokles die Macht behalten wollte, zog Polyneikes gegen ihn in den Krieg – ein Bruderkrieg, in welchem sie sich gegenseitig töteten. Nun liegt die Stadt in Trümmern und der neue Herrscher Kreon muss das Chaos ordnen. Um der Unterscheidung nachhaltig Geltung zu verschaffen, die dem politischen Gemeinwesen zu Grunde liegt – der Unterscheidung zwischen denen, die es bewahren, und denen, die es zerstören wollen – erlässt er ein Bestattungsverbot gegen denjenigen Bruder, der die Stadt angriff. Eine Unterscheidung, die Antigone nichts zählt, weil ihr die beiden Brüder gleichviel zählen. Sie begräbt Polyneikes gegen Kreons Gesetz, den eigenen Tod in Kauf nehmend. Sowohl Kreon als auch Antigone berufen sich auf das Recht und seine Legitimierung durch eine höhere Autorität: die Götter. Doch wer oder was bestimmt, was Recht ist, wenn das Recht selbst, das Konflikte und Widersprüche lösen soll, sich widerspricht? Sophokles' antike Tragödie ist nicht nur eine Tragödie des Rechts, sondern auch die einer Familie und des Menschen schlechthin. Sie handelt von Verantwortung und Ohnmacht, von Selbstgerechtigkeit und der Frage, warum wir nicht ohne einander, aber offensichtlich auch oft nicht miteinander leben können. Regisseur Johan Simons ist dem Berliner Publikum bereits durch seine regelmäßigen Einladungen zum Theatertreffen bekannt. Nun arbeitet er erstmals am Berliner Ensemble und inszeniert "Antigone" entsprechend der sophokleischen Inszenierungspraxis mit nur drei Schauspieler:innen. Lesen Sie das ganze Gespräch mit Regisseur Johan Simons im Digitalen Magazin . Sie haben sich schon sehr oft mit griechischen Tragödien beschäftigt. Was ist für Sie das Besondere an "Antigone"? SIMONS Die Menschen, die das Stück bevölkern, tragen eine ungeheuer gewaltige Vergangenheit mit sich herum. Antigone und Ismene erlebten, wie Ödipus, ihr Vater, sich als ihr Bruder entpuppte, wie er sich die Augen ausstach, wie sich ihre Mutter erhängte. Dann haben diese Kinder – so stelle ich es mir vor – ihren blinden Vater jahrelang begleitet. Die Söhne mussten sich von ihm verfluchen lassen, stürzten die Stadt Theben in einen Bruderkrieg und brachten sich dabei gegenseitig um. Übrig bleiben Antigone und Ismene. Ein schreckliches Los! Ich kann das Stück nicht lesen, ohne diese Vergangenheit zu sehen. Die Vergangenheit von Kindern, die ihre eigenen Traumata, die ihrer Eltern und Großeltern mit sich herumschleppen und versuchen, sie endlich aufzulösen. Diesen von Hölderlin so fantastisch übersetzten Vers, den Antigone sagt, "Zum Hasse nicht, zur Liebe bin ich", lese ich vor diesem Hintergrund als eine viel zu große Aufgabe, die sich Antigone hat aufbürden lassen: die Aufgabe, diese Familie wieder heil zu machen, im Reich der Toten. Mehr noch: die ganze Welt zu heilen, indem
11
Samstag
April 2026
20:00 Uhr

Clara

Theater
Opernhaus Zürich
Ort
Zürich · Schweiz
Spielort
Hauptbühne Opernhaus
Sparte
Ballet
Ballett von Cathy Marston
11
Samstag
April 2026
20:00 Uhr

Die Affäre Rue de Lourcine – von Eugène Labiche – Grenzlandtheater Aachen

Theater
Grenzlandtheater Aachen
Ort
Aachen · Deutschland
Spielort
Friedrich-Wilhelm-Platz 5, 52062 Aachen
Sparte
Schauspiel
Sa 3 & freier Verkauf Adresse: Die Affäre Rue de Lourcine – von Eugène Labiche
11
Samstag
April 2026
20:00 Uhr

Frankenstein

Theater
Theater Aachen
Ort
Aachen · Deutschland
Spielort
Theater Aachen
Sparte
De | En
De | En nach dem Roman von Mary Shelley Alle reden von Künstlicher Intelligenz. Tech-Konzerne und Regierungen pumpen Milliarden in die verheißungsvolle Schlüsseltechnologie der Zukunft. Mit ihr kann jeder alles erschaffen – lautet das Versprechen. »Wie kann ich dein Herz rühren«, fragt die KI ebenso wie die Kreatur. Diese Frage verknüpft Regisseur Tristan Linder mit Mary Shelleys weltberühmter Geschichte um den Wissenschaftler Viktor Frankenstein, der besessen davon ist, künstliches Leben zu erschaffen. In der Inszenierung am Theater Aachen nimmt Frankenstein dafür eine KI zu Hilfe. Was passiert. wenn diese den Roman erzählt? Und kann sie vielleicht die Rolle von Frankensteins Monster spielen? Oder ist die ikonische namenlose Kreatur nicht eigentlich zutiefst menschlich? Die künstlerischen Potenziale von KI-generierten Inhalten und ihre Gefahren stehen an diesem Abend immer dem menschlichen Schaffen gegenüber. Kann die KI unser Herz berühren? Spielerisch tritt das Ensemble mal als Viktor Frankensteins Familie und mal als Dichtergruppe um Mary Shelley auf, um den romantischen Schauerroman zu neuem Leben zu erwecken. // mit Nachgespräch LETZTE TICKETS
11
Samstag
April 2026
20:00 Uhr

Fremd

Theater
Berliner Ensemble
Ort
Berlin · Deutschland
Spielort
Neues Haus
Sparte
Premiere
Keiner möchte im Nachkriegsdeutschland des Wirtschaftswunders mehr etwas mit den Nazi-Verbrechen, dem Zivilisationsbruch und dem Holocaust zu tun haben. Die Morde wurden verdrängt, der Schmerz blieb. Und auch heute will niemand erinnert werden, was die eigene Rolle in der Geschichte war und ist – erst recht nicht von "Fremden". In diesem Land aber wachsen Kinder auf: als Migrant:innen. Als Menschen, die lieber niemand sein sollen, weil ihr Ich das Wir der sogenannten Mehrheitsgesellschaft bedroht. In "Fremd" erzählt Michel Friedman autobiografisch von einem dieser Kinder. Zwischen Familientrauma, Anpassungsdruck und Rassismus versucht dieses Kind seinen Platz in der Welt zu finden. Sibel Kekilli , eine der international bekanntesten deutschen Schauspielerinnen, gibt mit "Fremd" ihr Theaterdebüt. 1956 wurde Michel Friedman in Paris geboren. Als Staatenloser. Als Sohn von Holocaustüberlebenden, die aus Polen stammten und nun, ebenfalls staatenlos, in Frankreich Schutz suchten, später in Deutschland, dem Land der Mörder. Sie suchten Schutz vor einer Welt, in der Menschen entschieden hatten, dass sie keine Menschen seien, dass sie nicht mehr existieren sollten – sie konnten gerettet werden. Doch schon kurz nach dem Krieg wollte davon niemand etwas wissen, niemand wollte sie: die Erinnerung, die Schuld; niemand will sie: die Überlebenden, die „Fremden“. 2023 ist noch immer, ist schon wieder, eine Welt des Krieges und des Hasses. Auch nach fast 80 Jahren „Nie wieder“ machen Parteien in Deutschland, in Europa und weltweit, wieder und wieder Politik damit, Menschen das Recht abzusprechen, jemand, nicht nur fremd, sondern Mensch zu sein. In Anlehnung an Hannah Arendt könnte man sagen: Wer als Fremder angegriffen wird, kann nur als Fremder antworten. Wer von außen zum Fremden gemacht wird, bleibt es auch im Inneren; lebt in Angst und bleibt stumm. Stumm bleiben ist Michel Friedmans Sache nicht und so hat er unter dem Titel "Fremd" ein sehr persönliches Buch geschrieben: über sein Aufwachsen als Fremder, als Migrant, als Jude, als Kind, das ein Niemand bleiben solle und doch darum rang jemand zu sein. Das Buch ist Bericht des Leben-Wollens, des Überleben-Müssens, der weit über ein einzelnes Schicksal hinaus geht. Die vielfach preisgekrönte Schauspielerin Sibel Kekilli liest diesen berührenden Text in einer inszenierten Lesung von Regisseur Max Lindemann und gibt damit ihr Theaterdebüt.
11
Samstag
April 2026
20:00 Uhr

Show Must Go On – A tribute to Freddie Mercury – Grenzlandtheater Aachen

Theater
Grenzlandtheater Aachen
Ort
Aachen · Deutschland
Spielort
100'5 Arena
Sparte
Schauspiel
Premiere, Sa 1 Adresse: Hubert-Wienen-Straße 8, 52070 Aachen
11
Samstag
April 2026
20:00 Uhr

Wozzeck

Theater
Wiener Staatsoper
Ort
Wien · Österreich
Spielort
Wiener Staatsoper
Sparte
Oper
Bergs Oper Wozzeck: Oper in drei Akten (15 Szenen) an der Wiener Staatsoper am Samstag, 11.04.2026. Jetzt Ticket sichern!
12
Sonntag
April 2026
10:00 Uhr

Führung Opernhaus

Theater
Opernhaus Zürich
Ort
Zürich · Schweiz
Spielort
Opernhaus
Sparte
Education
12
Sonntag
April 2026
11:00 Uhr

Kammerkonzert der Orchesterakademie

Theater
Theater Aachen
Ort
Aachen · Deutschland
Spielort
Kammer
Sparte
-Pause-
Francis Poulenc Sonate für Horn, Trompete und Posaune Friedrich Hermann Cappricio Nr. 1 für drei Violinen op. 2 Friedrich Hermann Cappricio Nr.2 für drei Violinen op. 5 Friedrich Hermann Cappricio Nr. 3 für drei Violinen, op. 13 Wolfgang Amadeus Mozart 12 Duette für zwei Hörner KV 487, daraus: 3 Duette, arrangiert für Viola und Horn Joseph Haydn Trompetenkonzert Es-Dur. Daraus: 1. Satz »Allegro«, arrangiert für Trompete und Klavier -Pause- Antonín Dvořák Quintett für zwei Violinen, Viola, Violoncello und Kontrabass G-Dur op. 77 In diesem besonderen Kammerkonzert stellen sich die Praktikant:innen des Sinfonieorchester Aachen mit einem selbst zusammengestellten Programm vor, in denen sie sich zusammen mit ihren Kolleg:innen in unterschiedlichsten Besetzungen präsentieren: Francis Poulencs Sonate für Horn, Trompete und Posaune aus dem Jahr 1922 zeigt den typisch schelmischen Humor dieses Komponisten der Pariser »Groupe de Six«. Für drei Streichinstrumente, nämlich für 3 Violinen sind die »Capricci« von Friedrich Hermann komponiert, der als Violinvirtuose und -professor am Leipziger Konservatorium besonders effektvoll für Geige zu schreiben verstand. Mozarts Duos KV 487 entstanden während einer abendlichen Kegelpartie im Sommer 1786. Zuerst für zwei Violinen geplant, führte Mozart sie schließlich als virtuose Kabinettstückchen für zwei Hörner aus. Für einen Virtuosen und Tüftler schrieb Joseph Haydn sein Trompetenkonzert: Anton Weidinger hatte eine Trompete mit Klappen erfunden, die über einen sehr viel größeren Tonumfang als die damals übliche Naturtrompete verfügte. Haydn zeigt sich mit diesem allerersten Konzert für das damals neue Instrument wie immer am Puls seiner Zeit. Antonín Dvořáks Streichquintett aus dem Jahr 1875 ist dagegen ein Schwellenwerk: Es zeigt noch deutliche Einflüsse von Richard Wagner und Franz Liszt, ist aber auch die erste Komposition Dvořáks, die mit einem Kompositionspreis ausgezeichnet wurde. Violinen Yu Uchino, Seeun Chang, Ziyu He, Rodrigo García de la Rosa Viola Sofiia Savchuk Cello Laura Juanco Lorenz Kontrabass Dmytro Karpus Horn Alessia Fadda Trompete Shohei Murata Posaune Sotiris Chrysostomou (Solo Posaune vom Sinfonieorchester Aachen als Unterstützung) Klavier: Younghee Hwang (Korrepetitorin vom Theater Aachen als Unterstützung) Orchesterpraktikant:innen 25.26: Hintere Reihe: Shohei Murata, Rodrigo García de la Rosa, Sofiia Savchuk, Yu Uchino, Ziyu He; Vordere Reihe: Laura Juanco Lorenz, Seeun Chang, Alessia Fadda, Dmytro Karpus © Sandra Borchers
12
Sonntag
April 2026
11:00 Uhr

Matinee zur Saison 2026/27

Theater
Wiener Staatsoper
Ort
Wien · Österreich
Spielort
Wiener Staatsoper
Sparte
Oper
Matinee Matinee zur Saison 2026/27: an der Wiener Staatsoper am Sonntag, 12.04.2026. Jetzt Ticket sichern!